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Heimat- und Verschönerungsverein stellt 40 Nadelbäume auf: Lengsdorf kommt in Adventsstimmung

Heimat- und Verschönerungsverein stellt 40 Nadelbäume auf : Lengsdorf kommt in Adventsstimmung

Der Heimat- und Verschönerungsverein Lengsdorf hat 40 Nadelbäume aufgestellt, die die Anwohner schmücken können. Alle weiteren Termine sind schwer planbar.

Die ersten Bäume sind bereits geschmückt, kurz nachdem sie aufgestellt wurden. Die Anwohner und Geschäftsleute an der Lengsdorfer Hauptstraße scheinen nur darauf gewartet zu haben, dass die Mitglieder des Lengsdorfer Heimat- und Verschönerungsvereins am Samstagvormittag die Nordmanntannen an den Laternenpfählen aufstellten. Denn dann sind die Leute dran, ihrer Straße den richtigen adventlichen Anstrich zu geben.

Nordmanntannen bieten adäquate Kulisse für den Nikolaus

40 Nordmanntannen hatte man bestellt, eine wurde beim Ehrenmal aufgestellt und eine weitere vor der Kirche. Auf musikalische Begleitung mussten die Helfer in diesem Jahr wieder verzichten: 2020 war Alleinunterhalter Willi Bellinghausen ja noch vorbeigekommen und hatte Baumaufsteller und Anwohner unterhalten. Die Bäume hatten zuvor den langen Weg von Cochem in der Eifel nach Lengsdorf mitgemacht. Sie bilden am Sonntag, 5. Dezember, auch die adäquate Kulisse für den Nikolaus. Der soll ab 17 Uhr vor dem Heimatmuseum erscheinen. Aber es gibt kein gemütliches Miteinander auf dem Vorplatz, das wäre gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Situation nicht zu verantworten.

Stattdessen dreht der heilige Mann eine Runde auf der Straße und verteilt Kleinigkeiten an den Nachwuchs, der sich dort einfindet. „Die Kinder müssen im Moment auf so vieles verzichten“, sagte Susanne Kirwald, seit der Mitgliederversammlung im September zweite Vorsitzende des Heimat- und Verschönerungsvereins. Die Älteren müssten auf Kaffee und Kuchen verzichten, aber auch für sie gebe es eine kleine Überraschung.

Kinder hatten viel Spaß beim Kürbisschnitzen

Endlich wieder etwas los in Lengsdorf? Da vergisst man den 31. Oktober: Die Kinder kamen schon an Halloween auf ihre Kosten. „Das Kürbisschnitzen war ein voller Erfolg“, sagte Kirwald. Man hatte in Schulen und Kitas geworben, aber sonst coronabedingt nicht viel Werbung gemacht. Aber auch so war vor dem Museum einiges los, es wurde eifrig gesägt, geschnitzt und ausgehöhlt. „Die Kinder hatten Spaß und am Ende waren alle Kürbisse weg.“

Aber das war es jetzt erstmal. Was im neuen Jahr stattfinden kann, stehe noch in den Sternen, sagte die zweite Vereinsvorsitzende. „Karneval ist nicht planbar.“ Da steht vor allem der Umzug an Karnevalsfreitag im Fokus. Bis zum 25. Februar ist noch viel Zeit, aber die Erfahrung hat gezeigt, dass man sich in der Pandemie nicht darauf verlassen sollte. „Vielleicht sollten wir es so machen wie die in Düsseldorf“, überlegte Kirwald. Karnevalszug im Mai – so wirklich ernst meinte sie das nicht.

Ortsausschuss wirbt fürs Impfen

Aber für den Fall, dass der Umzug doch am 25. Februar durchgeführt werden kann, muss doch ein wenig vorgearbeitet werden. Der Ortsausschuss Bonn-Lengsdorf hat deshalb dazu aufgerufen, dass Gruppen, die Interesse an der Teilnahme haben, sich bis Dienstag, 30. November, anmelden sollen. Wer das noch nicht gemacht hat, findet das entsprechende Formular auf www.lengsdorf.info. Dort wirbt der Ortsausschuss auch dafür, die Impftermine im Rathaus Hardtberg wahrzunehmen. Am 1., 8., 15. und 22. Dezember kann man dafür jeweils von 12 bis 18 Uhr ohne Voranmeldung in den Sitzungssaal kommen.