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Margot-Barnard-Realschule: Orientierungshilfe auf dem Weg in den Beruf

Margot-Barnard-Realschule : Orientierungshilfe auf dem Weg in den Beruf

Wie geht es nach der zehnten Klasse weiter? Spätestens ab dem achten Schuljahr wird diese Frage für die Margot-Barnard-Realschüler bedeutsam. Um den Schülern bei ihrer Berufswahl zu helfen hat die Schule einen Kooperationsvertrag mit der Firma Eaton unterzeichnet.

Viele Schüler wechseln laut Schulleiterin Ingrid Schnickers-Both aufs Gymnasium: "Mehr als 50 Prozent haben die Qualifikation dafür." Bei den anderen muss das Interesse für eine Ausbildung geweckt werden. Dafür hat die Schule gestern einen Kooperationsvertrag mit der Firma Eaton geschlossen.

Man wolle den Jugendlichen helfen, sich zu orientieren, und ein Bewusstsein für die vielen Möglichkeiten in einem Unternehmen mit wirtschaftlichen und technischen Bereichen schaffen, sagte Manuel Tschauner, Director HR von Eaton Industries. Das Unternehmen hat bereits einen ähnlichen Vertrag mit der Integrierten Gesamtschule Bonn-Beuel und strebt laut Tschauner weitere Kooperationen an. Eaton bietet Praktikumsstellen und Gruppenbesichtigungen an und führt Projekte im Unterricht durch. Außerdem teilt das Energiemanagement-Unternehmen der Schule mit, wenn Ausbildungsplätze frei sind.

Der Kontakt sei über einen Schüler hergestellt worden, der dort ein Praktikum gemacht habe, erklärte Konrektorin Maritha Weber, die für die Berufswahlorientierung zuständig ist. Sie brachte die Kooperation ins Rollen. Man will verstärkt Schülerinnen in den technischen Ausbildungssparten unterbringen. Ein erster Schritt dafür ist laut Weber, Mädchen am "Girls' Day" bei Eaton unterzubringen. Die Schule will darüber hinaus weitere Verträge dieser Art abschließen.