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Spielanlage auf dem Brüser Berg: Private Spender stehen für Boule-Bahn bereit

Spielanlage auf dem Brüser Berg : Private Spender stehen für Boule-Bahn bereit

Wenn's gut läuft, bekommt der Brüser Berg noch früher eine Boule-Bahn als Duisdorf. Das ist durchaus nicht so abwegig, nachdem die Stadtverwaltung jetzt mitteilte: Aus fachtechnischer Sicht könne eine Boule-Bahn auf der Wiese in der Fußgängerzone am Brüser Berg errichtet werden. Es spreche nichts gegen einen solchen Plan.

Auch für die Kleinkinder wird etwas getan. Sie sollen zwei Spielgeräte bekommen, die im Umfeld des Brunnens vor dem Kirchenzentrum in der Borsigallee aufgestellt werden. Die Kosten dafür betragen rund 3000 Euro und sind im städtischen Haushaltsplan erhalten. Ganz im Gegensatz zu der geplanten Boule-Bahn, deren Bau laut Stadt 2500 bis 3000 Euro kosten würde.

Diese Mittel sind nicht vorhanden. Man könne höchstens, so die Stadt, ein Konto zur Vereinnahmung von Sponsorengeldern einrichten. Außerdem wolle die Stadt den Bürgerstammtisch vom Brüser Berg als Paten gewinnen. Dazu ist Klaus Deckert vom Bürgerstammtisch grundsätzlich bereit. "Sowohl der Unternehmerverbund Brüser Berg als auch der Ortsausschuss und wir werden die Patenschaft übernehmen sowie Sponsoren suchen", sagte er dem GA.

Das Geld selbst habe man nicht in der Portokasse, aber: "Wir haben eine Menge an Interessenten, auch im privaten Bereich, die etwas für diesen Zweck spenden würden", sagte Deckert. "Ich bin da zuversichtlich." Ob die Stadt aber nicht doch Haushaltsreste in ihrer Kasse hat, darüber sei das letzte Wort noch nicht gesprochen, so Deckert.

Ganz ausschließen wollte er das nicht, obwohl die Hoffnung allerdings klein sei. Gleichwohl sei das Projekt nicht so dringend, dass die Boule-Bahn im Januar/Februar fertig sein muss, so Deckert. Die Politiker in der Bezirksvertretung Hardtberg bekommen die Mitteilung zur Boule-Bahn am Dienstag, 22. Januar, auf die Tagesordnung ihrer Sitzung.