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40.000 Euro aus dem Stadthaushalt: Schmitthalle in Duisdorf soll neues Pflaster bekommen

40.000 Euro aus dem Stadthaushalt : Schmitthalle in Duisdorf soll neues Pflaster bekommen

Die Schmitthalle in Duisdorf soll ein neues Pflaster bekommen. Das Projekt gelingt aber nur, wenn die Gelder aus dem Feuerwehrtopf abgerufen werden können. Es geht um insgesamt 40.000 Euro in diesem Sonderetat, die möglicherweise einfach weg sind, sollte sich nichts tun.

Es geht um 40.000 Euro, die möglicherweise einfach weg sind, sollte sich nichts tun. Das Geld stammt aus dem sogenannten Feuerwehrtopf, einem Sonder­etat im städtischen Haushalt, mit dem besondere Maßnahmen in den Stadtbezirken bezahlt werden können. In der Vergangenheit wurde damit etwa die Toiletten in der Fußgängerzone in Duisdorf saniert.

Bereits 2018 hatte die Bezirksvertretung zwei weitere Maßnahmen beschlossen, die mit Geldern aus eben diesem Topf bezahlt werden sollten. Dazu zählte die Fläche an der Schmitthalle Duisdorf, die als Parkplatz genutzt wird und bislang nur mit Schotter bedeckt ist. Über die Kuhlen, die dort regelmäßig entstehen, ärgern sich viele Besucher. Stattdessen sollen dort nach dem Willen der Berzirksvertretung sogannte Rasengittersteine verlegt werden. Zwischen den Steinen aus Beton kann Rasen hindurchwachsen. Zudem soll die Stützmauer saniert werden, die das Grundstück zur St. Rochus Kirchengemeinde begrenzt.

Als zweite Maßnahme war vorgesehen, am Druchgang zwischen Rosenhain und dem Spielplatz am Nelkenweg ebenfalls Rasengittersteine zu verlegen.

In der Sitzung der Bezirksvertretung im Januar beauftragten die Vertreter die Verwaltung, in der März-Sitzung über konkrete Maßnahmen oder Pläne dazu zu berichten. Die entsprechenden Informationen liegen der Bezirksvertretung bis jetzt noch nicht vor.

Laut Bezirksverwaltungsstelle sind die Mittel für die Maßnahmen noch nicht abgerufen worden. Die Gelder aus dem vergangenen Jahr hat die Stadtkämmerei in das aktuelle Haushaltsjahr übertragen. Allerdings hat sie auch darauf hingewiesen, dass dies nicht ein weiteres Mal möglich ist.

Petra Thorand, Bert Moll, Wolfgang Esser, die für die CDU in der Bezirksvertretung sitzen, befürchten nun, dass die Gelder einfach verloren gehen. Sie fordern in einem Antrag: „Die Verwaltung sollte deshalb schnellstmöglich die bereits vor zwei Jahren beschlossenen Maßnahmen durchführen“. Und weiter heißt es in dem Antrag: „Falls mit den Mitteln in Höhe von 40.000 Euro nicht alle Maßnahmen in der gewünschten Art und Weise umsetzbar sind, prüft die Verwaltung kurzfristig günstigere Alternativen beziehungsweise eine Priorisierung der Maßnahmen“.

Sie fordern darüberhinaus in ihrem Antrag, dass die Verwaltung in der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung am 25. August darüber berichtet, was mit dem Geld passiert und einen konkreten Zeitplan für die Arbeiten vorlegt.