Geschäfte in Bonn-Hardtberg Zwei Bonnerinnen machen sich mit eigenem Geschäft selbstständig

Duisdorf · Nur jedes dritte Unternehmen in NRW wird von einer Frau gegründet. Warum ist das so? Wo liegen die Hürden? Anabel Köcher und Natalie Vianden haben sich dieses Jahr in Hardberg selbstständig gemacht. Sie berichten von ihren Motiven, Zweifeln und Erfolgen.

 Anabel Köcher behält in ihrem Geschäft den Durchblick. Die 28-Jährige ist seit einem Jahr selbständig.

Anabel Köcher behält in ihrem Geschäft den Durchblick. Die 28-Jährige ist seit einem Jahr selbständig.

Foto: Benjamin Westhoff

Es war keine leichte Entscheidung für Anabel Köcher. Seit Dezember 2020 betreibt die 28-Jährige das Geschäft „Hören und Sehen“ in der Rochusstraße. Den Wunsch vom eigenen Unternehmen hegte sie schon lange. „Jetzt habe ich einfach den Mut gefasst“, sagt sie. Der fehlt vielen Gründern und Gründerinnen – aber Frauen eher als Männern, das zeigen Studien. Wohl auch ein Grund, warum in NRW Frauen nur rund ein Drittel der Gründer ausmachen. „Da ist die Angst vor dem Scheitern und die Angst vor den finanziellen Risiken“, sagt Regina Rosenstock, Bereichsleiterin Unternehmensförderung bei der Industrie und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg.