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Stadt Bonn lässt Bäume an der Lingsgasse fällen

Straßensperrung wegen Baumfällungen : Lingsgasse wird Ende Februar gesperrt

Die Lingsgasse ist vor allem für Busse zu schmal. Daher soll sie auf 11,50 Meter verbreitert werden und auch auf der südlichen Seite einen Gehweg bekommen. Für diesen Ausbau müssen 13 städtische Bäume fallen.

Die Verbreiterung der Lingsgasse geht in die erste Phase. Im ersten Schritt sollen Bäume gefällt werden. Dazu wird die Straße am Wochenende vollgesperrt. Auch für die Busse gibt es kein Durchkommen. Betroffen sind ab Samstag, 27. Februar, bis Montag, 1. März, die Linien 604 und 605. Sie nehmen die von Lengsdorfern sogenannte „Kirmesumleitung“.

Busse der Linie 604 in Richtung Hersel ab Haltestelle „Lengsdorf Friedhof“ fahren eine Umleitung zur Haltestelle „Mühlenhof“ und weiter auf dem Linienweg. Nach Ückesdorf geht es ab Haltestelle „Konradstraße“ auf Umwegen zum Stopp „Provinzialstraße“ und weiter auf der normalen Route. Die Linie 605 nach Duisorf hält nach der „Konradstraße“ an der Straße „In der Grächt“ und folgt dann dem Linienweg. Richtung Mondorfer Fähre fahren die Busse ab Haltestelle „In der Grächt“ eine Umleitung zum „Mühlenhof“ und weiter auf der gewohnten Strecke. Die Haltestellen „Lengsdorf Bach“, „Mühlenhof“ und „Lengsdorf Vereinshaus“ entfallen.

Anliegerbeiträge in Höhe von insgesamt 70 000 Euro

Wie berichtet, ist die Lingsgasse vor allem für Busse zu schmal. Daher soll sie auf 11,50 Meter verbreitert werden und auch auf der südlichen Seite einen Gehweg bekommen. Für den Ausbau müssen 13 städtische Bäume fallen. Damit Busse ausreichend Platz zur Einfahrt in die Haltebuchten haben, ist geplant, beide Haltestellen zu versetzen. Der bestehende Fußgängerüberweg wird auf die Lengsdorfer Hauptstraße verlegt, weil Passanten und Fahrgäste durch die Busse gefährdet wären.

Die Verwaltung kündigt den Start der Baumaßnahme ab den Sommerferien an. Derzeit wird davon ausgegangen, dass die Lingsgasse für die Dauer der Arbeiten gesperrt werden muss. Anlieger sollen rechtzeitig informiert werden. Die Verwaltung rechnet mit Kosten von insgesamt 331 000 Euro. Für die unmittelbaren Grundstückseigentümer fallen Anliegerbeiträge in Höhe von insgesamt knapp 70 000 Euro an.