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Von Sankt Rochus und Augustinus: Umbau des Pastoralbüros in Duisdorf wird saniert

Von Sankt Rochus und Augustinus : Umbau des Pastoralbüros in Duisdorf wird saniert

Das Büro der katholischen Kirchengemeinde in Duisdorf wird saniert. Daher muss das Sekretariat vorübergehend in die Unterkirche ziehen. Die Mitarbeiter sind gar nicht unglücklich drüber: Es ist schön kühl dort.

Was die Raumtemperatur angeht, ist der momentane Ausweicharbeitsplatz der Pfarrsekretärinnen von Sankt Rochus und Augustinus ein angenehmer Ort: Weil das eigentliche Pastoralbüro umgebaut wird, haben sie in der Unterkirche von Sankt Rochus Quartier bezogen. Dort ist es schön kühl, die Hitze bleibt draußen. Voraussichtlich bis November bleiben sie noch dort. In dieser Zeit finden keine Veranstaltungen in den Räumen statt, auch keine Gottesdienste in der Krypta.

Dann kehren sie in ein frisch saniertes und umgestaltetes Büro zurück. Derzeit sind die Wände und der Boden dort kahl. Arbeiter sind beschäftigt, die alten Kabelschächte freizulegen. „Wenn man Bestand saniert, findet man auch Überraschungen“, sagt Sascha Kisters vom Kirchenvorstand, der den Umbau betreut. Im vorderen Bereich habe man einen Feuchtigkeitsschaden vorgefunden, und beim Aufbohren der Wände seien die Arbeiter auf alte versiegelte Wasserleitungen gestoßen. Von denen habe man nichts wissen können, weil es keine alten Grundrisszeichnungen gebe.

Grundriss digital erfasst

„Der Grundriss wurde für den Umbau erst mal digital erfasst“, so Kisters. Die alte Verkabelung kommt komplett raus und durch moderne ersetzt. Die Büroräume werden nach heutigen Standards eingerichtet. Das heißt zum Beispiel, dass es künftig in den Räumen mehr als eine oder zwei Steckdosen in den Wänden geben werde. Es wird ein „Front Office“ geschaffen, an dem Besucher empfangen werden, und ein „Back Office“, in den sich die Sekretärinnen zurückziehen oder Sachen kopieren können.

Außerdem kommt in den hinteren Bereich das Büro der neuen Verwaltungsleitung: Birgit Weber tritt Anfang September den Dienst an, der laut Kisters darin bestehen wird, Pfarrer Jörg Harth um Aufgaben wie die Organisation der Hauptangestellten in den Kitas, des Küsters und der Putzkräfte zu entlasten. Das Erzbistum Köln führt diese Maßnahme seit einigen Jahren als Pilotprojekt durch, jetzt ist also Duisdorf dran. Die Verwaltungsleiterin kommt in die Räume zum Pfarrgarten hin, wo bisher die Teeküche war. Die zieht in einen kleineren Raum um.

Boden und Tapeten werden neu gemacht, außerdem eine Akustikdecke eingebaut. Die Büros werden durch Glastüren voneinander getrennt. Das Pastoralbüro erhält auch neue Möbel, unter anderem elektrisch höhenverstellbare Sitz- und Stehschreibtische. Das Dienstzimmer des Pfarrers bleibt wie es ist, ebenso der Konferenzraum. Was genau das kostet, konnte Kisters nicht sagen. Das Erzbistum bezahlt 70 Prozent, den Rest die Gemeinde. Eine Investition für die Zukunft, meint Kisters, der hofft, dass nach der Fertigstellung für lange Zeit nichts mehr am Pastoralbüro gemacht werden muss.