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Wanderausstellung des Bundestages im Hardtberg-Gymnasium: "Unsere Freiheit ist ein hohes Gut"

Wanderausstellung des Bundestages im Hardtberg-Gymnasium : "Unsere Freiheit ist ein hohes Gut"

Im Hardtberg-Gymnasium ist bis zum 29. August 2014 eine Wanderausstellung des Deutschen Bundestags zu sehen. Mit ihr soll der Dialog zwischen Bürgern und Abgeordneten befördert werden.

Ukraine, Gaza, Syrien: Jenseits der Grenzen Europas leiden Hunderttausende Menschen unter Krieg und Vertreibung. Tod, Zerstörung und Flucht gehören zu ihrem Alltag. "Uns geht es gut, denn wir leben in Frieden und Freiheit. Dass das so ist, verdanken wir unserer Verfassung. Sie sichert die Grundwerte eines jeden Einzelnen von uns", mahnte Inge Stauder, Leiterin des Hardtberg-Gymnasiums am Montag.

Als Hausherrin eröffnete sie gemeinsam mit der Bonner CDU-Bundestagsabgeordneten Claudia Lücking-Michel die Wanderausstellung des Deutschen Bundestages. Die Präsentation ist derzeit im Hörsaal der Schule zu sehen.

Mit der Ausstellung unterstützt der Deutsche Bundestag seit vielen Jahren den Dialog zwischen Abgeordneten und Bürgern. Auf 20 Schautafeln werden Informationen über Aufgaben und Arbeitsweisen des Parlaments und seiner Abgeordneten vermittelt. An zwei Computerterminals können Filme, multimediale Anwendungen und der Internetauftritt des Deutschen Bundestages angesehen werden.

"Die Wanderausstellung ist eine tolle Möglichkeit, politische Bildung außerhalb des normalen Unterrichts zu vermitteln. Ich bin froh, einen Beitrag hierzu zu leisten", so Lücking-Michel, die mit Ulrich Kelber (SPD) einen weiteren Bonner Bundestagsabgeordneten bei der Eröffnung begrüßte. Doch nicht allein bei Bundestagswahlen hat jeder das Recht, mitzugestalten.

"Was alle betrifft soll auch von allen entschieden werden", so die Bonner CDU-Bundestagsabgeordneten. "Das fängt bei der Wahl des Klassensprechers an und endet bei Parlamentswahl." Mit großem Interesse informierten sich die Schüler an den Schautafeln über die Abgeordneten und den Reichstag. "Wir haben dieses Thema zwar schon im Sozialkundeunterricht behandelt, aber durch die Ausstellung wird alles viel deutlicher", sagte Katrin Kempnich.

"Außerdem ist es gut, dass wir heute die Gelegenheit haben, mit den Politikern direkt ins Gespräch zu kommen." Und Max Vieweg ergänzte. "Die Aufgaben und die Arbeitsweise des Parlaments werden wirklich sehr anschaulich dargestellt."

"Unsere Freiheit ist ein hohes Gut, das wir nicht genug schätzen können. Hier kann jeder mitmachen, hier kann jeder mitreden. Reden Sie mit, machen Sie mit, gestalten Sie mit", sagte Bezirksbürgermeisterin Petra Thorand. Schulleiterin Inge Stauder appellierte bei dieser Gelegenheit noch an die Bonner Abgeordneten: "Sorgen Sie dafür, dass das Bonn-Berlin-Gesetz nicht weiter ausgedünnt wird. Kämpfen Sie mit allen Mitteln dafür, dass dieser hervorragende Standort erhalten bleibt."

Die Ausstellung kann bis zum 29. August von 8 bis 16 Uhr im Hörsaal des Hardtberg-Gymnasiums besucht werden.