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Winzerfest in Duisdorf: Infos zum Weinfest vom 17. bis 19. September

Feiern ohne Majestät : Das bietet das Winzerfest in Duisdorf

Unter dem Motto „...das Weinfest 2021 mal anderes...“ geht der Ortsausschuss in Duisdorf nach der Kirmes auch beim Weinfest pandemiebedingt neue Wege. Alle Infos zum 30. Duisdorfer Weinfest.

Corona wirbelt das Duisdorfer Vereinsleben weiterhin ordentlich durcheinander. Das bedeutet, dass nicht alle Veranstaltungen so stattfinden werden wie in der Vergangenheit. „Aber wir werden dennoch ein paar schöne Stunden miteinander verbringen“, ist sich Bernd Schmidt, der Vorsitzende des Ortsfestausausschusses, sicher. Das 30. Duisdorfer Weinfest jedenfalls wird trotzdem gefeiert. Und zwar vom 17. bis 19. September.

Allerdings wird es in diesem Jahr keine neue Weinkönigin geben, zumal der große Festumzug durch den Ort abgesagt wurde. Dafür wird auf dem Schickshof ein großes Festzelt errichtet, das eingezäunt wird. Wer hinein will, der muss am Eingang einen amtlichen Ausweis vorzeigen und gemäß der aktuellen Coronaschutzverordnung des Landes NRW nachweisen, dass er geimpft, genesen oder getestet ist. „Darauf werden wir ganz genau achten“, erklärt der Vorsitzende. Der Eintritt ins Festzelt ist an allen Tagen frei.

Los geht es am Freitag, 17. September. Um 17 Uhr öffnen die Weinstände und das Fest wird offiziell eröffnet. Nach der „Abkrönung“ der amtierenden Weinkönigin Ramona I. beginnt der gemütliche Abend. Mit viel Musik geht es am Samstag (18. September) weiter. Ebenfalls um 17 Uhr beginnt im Festzelt ein musikalischer Abend mit der Gruppe „Tropicals“. Höhepunkt wird später dann der Auftritt der Domstürmer sein.

Wein und Musik prägen den dritten Festtag. Am Sonntag startet das Programm um 11 Uhr mit einem Frühschoppen. Für die passende Unterhaltung wird der „Bröltaler Musikverein“ sorgen. Weiter geht es mit „Achim und Michael“, die garantiert wieder für beste Stimmung im Festzelt sorgen werden. „Auch wenn wir unser 30. Weinfest anders feiern als bisher. Ich bin mir sicher, dass wir ein Konzept haben, das die Einhaltung der 3-G-Regeln garantiert. So werden wir in Duisdorf wieder einen kleinen Schritt hin zu mehr Normalität machen“, ist sich Bernd Schmidt sicher.

Mit Notlösungen kennt sich der Ortsausschuss mittlerweile bestens aus. Bereits Anfang September konnte die Kirmes nur in einer „light“-Version gefeiert werden. Viele Veranstaltungen mussten coronabedingt abgesagt werden. Fahrgeschäfte und Imbissbuden fehlten ebenfalls auf der Rochusstraße. Komplett streichen wollte Bernd Schmidt das traditionelle Fest jedoch nicht. So gab es einen Gottesdienst mit anschließendem Umzug und einer Kranzniederlegung am Ehrenmal. Dort wurde der Opfer der Pandemie sowie der schrecklichen Hochwasserkatastrophe von Mitte Juli gedacht. Nicht verzichtet wurde auch auf den Köttzug. Mit Musik und Fahnen zog der Ortsausschuss an zwei Tagen durch die Straßen, um Geld für den „Nachmittag der Duisdorfer Seniorinnen und Senioren“ zu sammeln. Dazu sollen die älteren Bewohner für den 4. Dezember eingeladen werden.

Der große Gewinner der Pandemie ist jedoch der „Zacheies“. Denn er musste sich in diesem Jahr nicht vor Gericht für seine Kirmessünden verantworten. Der Tod durch eine öffentliche Verbrennung blieb dem Kirmeskerl somit erspart. Denn wegen der geltenden Kontaktbeschränkungen musste der Zacheies in Quarantäne bleiben und durfte das Haus nicht verlassen. Im nächsten Jahr wird er wohl nicht erneut mit einem blauen Auge davonkommen. . .