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Wohnungsbau auf dem Hardtberg: „Pandion Ville“ wächst weiter

90 Eigentumswohnungen auf dem Hardtberg : „Pandion Ville“ an der ehemaligen Gallwitz-Kaserne wächst weiter

Anfang 2022 startet der letzte Bauabschnitt an der Fritz-Bauer-Straße in Duisdorf. 90 Eigentumswohnungen sollen entstehen.

Die ersten Umzugswagen sind längst weggerollt, die neuen Wohnungen bezogen, und schon geht’s weiter: Im kommenden Jahr sollen sich die Baukräne erneut an der Fritz-Bauer-Straße in Duisdorf drehen. Dann werden zwischen Julius-Leber-Straße und Edith-Stein-Anlage Bauarbeiter wieder emsig bei der Arbeit sein. Im März 2022 beginnt der Kölner Immobilienentwickler mit dem letzten Bauabschnitt von „Pandion Ville“. Diesmal werden 90 Eigentumswohnungen errichtet. Die ersten Bewohner der neuen Ein- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen sollen 2024 einziehen.

Die gesamte Quartiersentwicklung auf dem Gelände der ehemaligen Gallwitz-Kaserne umfasst auf einer Fläche von etwa 76.000 Quadratmetern rund 400 Eigentumswohnungen, eine Kita sowie bis zu 13.000 Quadratmeter Gewerbefläche. Als Teil des Neubauareals werden auf einem circa 15.000 Quadratmeter großen Grundstück außerdem rund 140 geförderte Wohnungen errichtet. Abgerundet wird das Neubauviertel durch eine öffentlich zugängliche Parkanlage. „Nachdem die ersten beiden Bauabschnitte so gut angenommen worden sind, freuen wir uns, nun mit dem Vertrieb des dritten Bauabschnitts zu starten“, sagt Ingo Schwarz, Geschäftsführer der Pandion Vertriebs GmbH, die jetzt mit der Vermarktung der neuen Objekte begonnen hat. „Dieser wird sich nahtlos in die gewachsenen Strukturen des Stadtteils einfügen“, führt er fort.

Wohnungsgrößen von 36 bis 155 Quadratmeter

Anfang März diesen Jahres wurde der Bauantrag für die 90 Wohnungen eingereicht. Alle Einheiten werden barrierefrei errichtet. Die Größen reichen dabei von 36 bis 155 Quadratmeter. Insgesamt stehen 90 Stellplätze in der Tiefgarage zur Verfügung. Auch das Thema Elektromobilität ist durch eine Vielzahl an Stellplätzen mit eigenen E-Ladestationen abgedeckt.

Der Entwurf für die Planung der Gebäue mit den verschiedenen Eigentumswohnungen stammt vom Kölner Büro Römer Kögeler und Partner. Bei der Darstellung des Konzepts haben die Architekten besonders auf die Ausrichtung der Gebäude sowie die Lage der Terrassen, Gärten und Loggien geachtet.

Die Bewohner des neuen Wohnquartiers schätzen vor allem die Infrastruktur des Orts. Die Anbindung an das Fernstraßennetz ist ideal, Haltepunkte des ÖPNV sind nicht weit entfernt. Zudem bietet der Stadtbezirk ein großes Angebot an Einkaufsmöglichkeiten – von Supermärkten und Discountern bis hin zu kleinen inhabergeführten Geschäften sowie einer Vielzahl an Restaurants. Schwimmbad sowie verschiedene Schulen machen den Standort ebenfalls attraktiv.

Dort, wo das neue Wohngebiet in den letzten Jahren entstanden ist, wurde 1936 die Gallwitz-Kaserne gebaut. Am 1. Oktober 1938 zog die Erste Abteilung des Artillerieregiments 62 mit 564 Soldaten und 400 Pferden ein. Die nach General Max von Gallwitz (1852 bis 1937) benannte Kaserne war nach dem Zweiten Weltkrieg Sitz des Bundeswirtschaftsministeriums. In den 1950er Jahren zog das Grenzschutzkommando West (heute Bundespolizei) in den östlichen Teil der Kaserne ein. Seit 2004 stand das Gelände leer, 2016 wurde es von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben des Bundes, an die Pandion AG verkauft. Der Abriss war 2017.