Kritik an Sperrmüllabfuhr in Tannenbusch Abfall bleibt am Straßenrand liegen

Tannenbusch · Nach der jüngsten Sperrmüllabfuhr in Tannenbusch ist wieder jede Menge Abfall am Straßenrand liegen geblieben.

 Der Abfall, der nicht zum Sperrmüll gehört, ist am Straßenrand in Tannenbusch liegengeblieben.

Der Abfall, der nicht zum Sperrmüll gehört, ist am Straßenrand in Tannenbusch liegengeblieben.

Foto: Roger Schmidbauer

Es handelt sich um Reste, die Bonnorange nicht mitgenommen hat, weil der dort abgelegte Müll anders entsorgt werden muss. Betroffen waren vor allem die Ostpreußen- und Sudetenstraße, wie GA-Leser Roger Schmidbauer mitteilt.

Er hat seine Zweifel, dass man die Bewohnern zur richtigen Mülltrennung und -entsorgung erziehen könne. Sein Vorschlag: Die Reste werden direkt nach der Sperrmüllabfuhr von einem Fahrzeug mitgenommen.

Denn „jetzt liegt der Müll an allen Ecken, und sobald es wieder windiger wird, wird er noch weiter verteilt“. Das sei ein großes Ärgernis für alle Fußgänger. Die von Bonnorange angehefteten Zettel könnten im Übrigen viele gar nicht lesen, weil sie nicht Deutsch sprechen würden, meint Schmidbauer.

Auf diesem Aufkleber wird nach Angaben von Bonnorange-Sprecherin Jasmin Mangold darauf hingewiesen, dass der Gegenstand nicht zum Sperrmüll gehört und wohin man sich bei Nachfragen wenden kann. Dem Verursacher blieben in der Regel bis zu zwei Tage Zeit, den Abfall wegzuräumen. „Oftmals sind auch Fremdfirmen durch die Wohnungsbaugesellschaft beauftragt, die Reste nach dem Sperrmüll fachgerecht zu entsorgen“, sagte Mangold dem GA auf Anfrage.

Passiert nichts, versuche ein Teamleiter, die Verursacher der Reste ausfindig zu machen. Laut Mangold in acht von zehn Fällen mit Erfolg. Die Übeltäter würden dann dem Ordnungsamt genannt. Es gibt noch einen Grund, warum Bonnorange nicht direkt Liegengebliebenes aufsammelt: Die Kosten dafür müssten dann „auf alle Gebührenzahler umgelegt werden“, so Mangold.

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