Abriss an der Poppelsdorfer Allee Vom Bristol Hotel ist nur noch ein Gerippe übrig

Bonn · Der Abriss des ehemaligen Hotels Bristol an der Poppelsdorfer Allee in Bonn macht sichtbare Fortschritte. Dennoch wird sich der Rückbau noch über mehrere Monate hinweg strecken.

Hotel Bristol in Bonn im Wandel der Zeit - Bilder
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Das Hotel Bristol im Wandel der Zeit

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Foto: Benjamin Westhoff

Glasfassaden, Vorbauten, Verkleidungen – alles weg. Die von der Poppelsdorfer Allee einsehbare Front des ehemaligen Bristol Hotels ist nur noch ein Gerippe. Die quadratisch angeordneten Betonbalken vermitteln den Eindruck einer überdimensionierten Baukastenkonstruktion. Nur noch vergilbt lässt sich der Name des einstigen Hotels an der obersten Front des siebten Stockwerks erkennen, wo einst die übergroßen Lettern prangten.

Während am Mittwoch seitlich Verkleidungsteile mit Hilfe eines riesigen Krans abgetragen werden, beginnt auf der zur Südstadt liegenden Hotelseite bereits der Rückbau der oberen Stockwerke. Ein Großbagger hämmert mit entsprechendem Aufsatz auf die oberen Stockwerke ein. Der Abriss des 1972 errichteten Hotels ist im vollen Gange. Trotz der sichtbaren Fortschritte soll es laut Investor bis zur Beendigung der Arbeiten noch gut ein halbes Jahr dauern.

Bristol Hotel: Zeitplan des Abrisses hatte sich verschoben

Investor Swiss Life Asset Managers bewegt sich damit weiterhin innerhalb des angepassten Zeitplans. Aufgrund der aufwendigen Innensanierung hatte der Kölner Vermögensverwalter, der in Bonn auch weitere Projekte wie etwa das Westside-Projekt in Endenich verantwortet, den angepeilten Termin für den Baubeginn im vergangenen Jahr verschieben müssen. Statt wie geplant Ende 2024 werde man einige Monate später, Anfang 2025, mit dem Neubau beginnen, schildert Sprecher Martin Marsmann den weiteren Plan.

Dann sollen an Stelle des Hotels 155 Wohnungen und eine Tiefgarage mit 165 Stellplätzen entstehen. Auch das weitere angrenzende Gelände an der Poppelsdorfer Allee zwischen der Ecke Prinz-Albert-Straße und dem Bonner Talweg wird vom Vermögensverwalter in drei Abschnitten umgebaut. Auf insgesamt 24.500 Quadratmetern entstehen dort 111 weitere hochwertige und hochpreisige Eigentumswohnungen und 39 sozial geförderte Mietwohnungen.

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