1. Bonn
  2. Stadt Bonn

20 Jahre Mietvertrag: Abteilung des Auswärtigen Amtes zieht innerhalb Bonns um

20 Jahre Mietvertrag : Abteilung des Auswärtigen Amtes zieht innerhalb Bonns um

Die Auslands-IT des Auswärtigen Amtes zieht innerhalb Bonns um. Betroffen sind rund 160 Mitarbeiter. Das Gebäude gehört dem Immobilienunternehmer Marc Asbeck.

Die Auslands-IT des Auswärtigen Amtes zieht von der Adenauerallee an die Baunscheidtstrasse. Das teilte die Immobiliengesellschaft MAG von Marc Asbeck mit. Das Auswärtige Amt bestätigte auf GA-Anfrage den Umzug in die rund zwei Kilometer entfernte Immobilie.

Rund 160 Mitarbeiter ziehen in den kommenden Monaten in den 12.000 Quadratmeter großen Gebäudekomplex, der aus einem unterirdischem Hochsicherheitsrechenzentrum und einer aufstehenden Büroimmobilie besteht. Eine Personalaufstockung ist damit nicht verbunden. Die Auslands-IT ist für das ministeriumseigene Netzwerk zuständig, das die rund 230 Auslandsvertretungen mit der Zentrale verbindet.

„Klares Bekenntnis zum Standort Bonn“

Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben schloss den Mietvertrag für 20 Jahre. „Die Ansiedlung unseres neuen Rechenzentrums im Bonner Bundesviertel untermauert mit einem sehr langfristigen Mietvertrag ein eindeutiges und klares Bekenntnis zum Standort Bonn mit seinem Cyber Security Ökosystem“, zitiert MAG in der Mitteilung den Chief Technology Officer des Auswärtigen Amts, Sven Egyedy.

„Maßgeblich für die Standortentscheidung ist neben den größeren Raumkapazitäten die Verfügbarkeit geeigneter Rechenzentrumsflächen sowie die Nähe zum Dienstsitz des Auswärtigen Amtes in Bonn“, heißt es aus dem Auswärtigen Amt zu den Gründen, das Gebäude von Immobilienunternehmer Asbeck zu mieten.

Das Rechenzentrum war bis Ende 2020 im Besitz der Deutschen Bank. Es wurde bisher durch die Postbank Systems betrieben. Durch die Veräußerung der Sparte an den indischen Tata Konzern stand das Gebäudeensemble laut MAG im strukturierten Bieterverfahren zum Verkauf. Das Family Office der Familie Marc Asbeck Bonn erhielt im September 2020 den Zuschlag zum Kauf der Liegenschaft aus laut eigenen Angaben einer Vielzahl von Bietern.