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Naturschauspiel: Anfänge der Kirschblüte in der Bonner Altstadt

Naturschauspiel : Anfänge der Kirschblüte in der Bonner Altstadt

Die Stadt und der Botanische Garten erwarten das „große Kirschblüten-Finale“ im April. Der Krisenstab der Stadt Bonn hat eine Maskenpflicht für Besucher beschlossen.

„Prunus serrulata“ ist nicht gleich „Prunus serrulata“. In der Maxstraße hat die Blüte der Japanischen Kirsche bereits begonnen, während sie in den meisten anderen Altstadtstraßen noch auf sich warten lässt. Da die Stadt einst unterschiedliche Sorten in der Altstadt pflanzte, kommt es in der Fläche stets mit zeitlicher Verschiebung zur Blütenreife. Sowohl die Verwaltung als auch der Botanische Garten gehen davon aus, dass die 60 Japanischen Nelkenkirschen (Prunus serrulata Kanzan) in Heer- und Breite Straße im April in jener Blütenpracht stehen, die in den vergangenen Jahren viele Menschen anzog.

Das große „Kirschblüten-Finale“, von dem die Stadt in diesem Zusammenhang spricht, steige meist Mitte April, abhängig allerdings von der Witterung. Im vergangenen Jahr der Pandemie hatte die Stadt die Straßen zunächst offen gelassen. Dem großen Andrang war es geschuldet, dass das Ordnungsamt recht zügig Absperrungen errichtete und nur noch Anwohnern das Passieren gestattete. In diesem Frühjahr will die Stadt die Straßen offen lassen, appelliert aber daran, Abstände einzuhalten. Der Krisenstab hat außerdem eine Pflicht zum Tragen medizinischer Masken beschlossen. Vizestadtsprecher Marc Hoffmann sagte, die Stadt rechne mit weniger Besuchern, weil kaum Touristen zu erwarten seien. Der Ordnungsdienst werde die Lage im Blick behalten.