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Apple-Auto Bonn: Wagen mit Kameras sammeln Daten für Kartendienst Maps

Daten für Kartendienst : Apples Kamera-Autos rollen bis September durch Bonn

Noch bis Ende September fahren durch Bonn und den Rhein-Sieg-Kreis Apple-Autos. Dabei werden nicht nur Messdaten gesammelt, um Apple Maps an sich zu verbessern, sondern auch Fotos für 360-Grad-Straßenansichten gemacht.

Apple lässt aktuell wieder Kamera-Autos durch Deutschland fahren. Damit werden Messdaten für Apple Maps und Fotos für die Maps-Funktion Look Around gesammelt, die hierzulande allerdings noch gar nicht angeboten wird. Wer wissen möchte, ob und wann so ein Fahrzeug seine Wege kreuzen könnte, kann dies in einem detaillierten Zeitplan nachvollziehen, den das Unternehmen zu seiner Datenerhebung veröffentlicht hat. Für Bonn, Köln und den Rhein-Sieg-Kreis liegt der Zeitraum zwischen dem 15. Juni und dem 25. September.

Neben dem Zeitplan gibt es auch noch eine Informationsseite. Abgeschlossen sein sollen die Fahrten bis zum 30. September. Zwar verspricht Apple, Gesichter oder Nummernschilder auf Bildern vor einer Veröffentlichung in Maps automatisch unkenntlich zu machen. Wer aber Fragen hat oder die Verpixelung eines Gesichtes, Nummernschilds oder Hauses proaktiv beantragen möchte, kann sich über die Mail-Adresse MapsImageCollection@apple.com an das Unternehmen wenden.

Bei Google Maps, bei denen die vergleichbare Streetview-Funktion schon längst verfügbar ist, findet man eine Beschwerde-Option immer ganz unten rechts im Fenster, wenn Bilder angezeigt werden. Dort muss man einfach auf „Problem melden“ klicken.

Lassen sich Foto-Probleme mit den Unternehmen nicht einvernehmlich lösen, kann man sich zur Durchsetzung seines Rechts auf informationelle Selbstbestimmung bei der jeweils zuständigen Datenschutzaufsichtsbehörde beschweren, erklärt der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI).

Beschwerden gegenüber Apple seien an das Landesamt für Datenschutzaufsicht Bayern zu richten (poststelle@lda.bayern.de), Beschwerden gegenüber Google an den Hamburgischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit (mailbox@datenschutz.hamburg.de).

(ga / dpa)