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Kasperle-Theater in Bonn: Auf der Suche nach dem gestohlenen Schatz

Kasperle-Theater in Bonn : Auf der Suche nach dem gestohlenen Schatz

Auf Initiative des Ortsausschusses zeigt die Theatergruppe "Die Feder" eine spannende und lustige Kasperle-Aufführung in Dottendorf.

Oh, was für ein Unglück für Prinzessin Tausendschön! Die wollte doch bald heiraten, und ihr Vater, der König, wollte ihr eine Schatzkiste voller Gold mitgeben. Aber dann kam der gewitzte Räuber und klaute den Schatz - vor den Augen der Kinder, die jetzt zur Puppentheater-Aufführung ins Dottendorfer Ortszentrum gekommen waren. Wird nun nichts aus dem Glück der Prinzessin? Wie gut, dass es noch den engagierten Kasperle gibt, der dem Räuber auf der Flucht über den Weg lief.

Der war aber nicht dumm: Er gab sich als Zauberer aus und führte ein Kunststück vor, bei dem Kasperle aber die Augen schließen musste. Auf diese Weise konnte sich der Unhold mit der Truhe voller Gold aus dem Staub machen. Das wollte sich Kasperle nicht bieten lassen. Mit dem Polizisten Ulli und den Kindern im Publikum machte sich der muntere Geselle auf die Suche nach dem Räuber. Der Nachwuchs half ordentlich mit und hatte eine Menge Spaß.

"Wir wollten auch mal etwas für Kinder anbieten", sagte der Ortsausschuss-Vorsitzende Burghard Mandt, der im Ortszentrum bereits die Jazzabende für Erwachsene etabliert hat. Er hatte auch die Idee zum Kasperletheater. "Die Puppen habe ich auf dem Flohmarkt gefunden." Dazu wurde eine Kulisse gebaut, und mit dem Theater "Die Feder" fand sich eine kompetente Gruppe, die das Stück ausarbeitete und bei freiem Eintritt zweimal aufführte.

Die Feder

1999 gründete Frauke Nordmeier mit einigen Freunden die Bonner Theatergruppe "Die Feder". Pro Jahr werden ein bis zwei Stücke einstudiert, bei denen Nordmeier Regie führt. Neben Sprech- und Improvisationstheater ist die Gruppe auch für Aufführungen zu haben.

Infos auf www.diefeder-bonn.de.