Bonner Europaabgeordneter in Brüssel Axel Voss berichtet: "Viele sind geschockt"

Brüssel · Via Handy-Nachricht hat der Bonner Europaabgeordnete Axel Voss (CDU) am Morgen von der Explosion am Brüsseler Flughafen erfahren. Wir haben mit ihm telefoniert.

 Der Bonner CDU-Europaabgeordnete Axel Voss.

Der Bonner CDU-Europaabgeordnete Axel Voss.

Foto: Büro Axel Voss

Axel Voss wohnt direkt gegenüber vom Europaparlament. Dort gelten höchste Sicherheitsvorkehrungen. "Das Militär hat zusätzliche Leute zur Bewachung abgestellt", berichtet Voss.

Zunächst habe es geheißen, aus dem Parlament komme man nach den Anschläge weder raus noch rein. Inzwischen ist laut Voss aber ein speziell gesicherter Eingang wieder offen. Alle Termine, die der Bonner heute in Brüssel gehabt hätte, darunter ein Treffen mit der niederländischen Ratspräsidentschaft, wurden abgesagt. Es gilt die höchste Terrorwarnstufe mit verstärkten Kontrollen rund um das Parlament.

"Die Explosion in der Metro betrifft unser Europaviertel unmittelbar. Ich habe noch von keinem gehört, der dabei war. Viele sind natürlich geschockt, weil sie diesen Weg selbst oft nehmen", sagt Voss. Insgesamt sei zurzeit wenig los, da ein Drittel bis die Hälfte der Abgeordneten bereits in der Osterpause seien.

Bereits nach den Anschlägen von Paris hat sich Voss im Innenausschuss mit Sicherheit und Terrorgefahr beschäftigt. Er will jetzt abwarten und die Nachrichten verfolgen. Morgen wollte er eigentlich mit dem Zug zurück nach Bonn gehen. "Wie es jetzt weitergeht, weiß ich noch nicht", sagt Axel Voss.

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