Baudenkmäler Bonns schöne alte Fabriken und Werkshallen

Bonn · Längst nicht jede bauliche Hinterlassenschaft von Industrie und Arbeit steht in Bonn unter Denkmalschutz. Viele einstige Fabriken und Werkshallen fristen eher ein Schattendasein. Dabei gibt es zahlreiche interessante Relikte zu entdecken – genau hinschauen lohnt sich.

 Lange ein Schauplatz für industrielle Arbeit, heute eine Oase für Kultur und Kreativität: Die Tapetenfabrik in Beuel.

Lange ein Schauplatz für industrielle Arbeit, heute eine Oase für Kultur und Kreativität: Die Tapetenfabrik in Beuel.

Foto: Benjamin Westhoff

Gründerzeit-Fassaden, Jugendstil-Villen, Relikte der Hauptstadt-Jahre und ein ganzes Viertel in der Altstadt als geschützter Bereich: Bonn ist reich an Baudenkmälern aus den vergangenen rund 150 Jahren. Während die denkmalgeschützte Wohnbebauung im Stadtbild in der Regel gut sichtbar ist, fristen die Zeugnisse von Industrie und Arbeit eher ein Schattendasein. Hin und wieder wird zu besonderen Anlässen, etwa dem jährlichen Tag des Offenen Denkmals, der Zugang zu früheren Werksanlagen, Fabrik- oder Fertigungshallen möglich gemacht. Ansonsten bleibt die einstige Bestimmung durch Umgestaltung und Nachnutzung oft verborgen. Es gibt sie aber, die baulichen Zeugnisse aus frühen Jahren der modernen Industrialisierung und althergebrachten Arbeit.