Öffentlicher Nahverkehr in Bonn Beim barrierefreien Ausbau von Haltestellen hinkt Bonn hinterher

Bonn · Vor fünf Jahren wandte sich Jens Peters mit einem Bürgerantrag an die Politik und forderte die Barrierefreiheit am Rosental in Bonn. Mittlerweile ist er selbst auf den Rollstuhl angewiesen. Ein Landesgesetz schreibt den Umbau bis 2022 vor.

Die Haltestelle Rosental ist in Fahrtrichtung Auerberg noch nicht barrierefrei ausgebaut: Jens Peters, Brigitta Poppe-Reiners (M.) und Karin Langer (r.).

Die Haltestelle Rosental ist in Fahrtrichtung Auerberg noch nicht barrierefrei ausgebaut: Jens Peters, Brigitta Poppe-Reiners (M.) und Karin Langer (r.).

Foto: Meike Böschemeyer

Jens Peters kennt den politischen Betrieb, war er doch von 1989 bis 1999 selbst ein Teil davon. Zehn Jahre war der 71-jährige Tannenbuscher Mitglied der Bonner Bezirksvertretung für die Grünen. Auch nach dieser Zeit schaltete er sich hier und da in Form von Bürgeranträgen ein. Sei es mit einem Vorschlag, ungenutzte Fahrradständer dorthin zu verlegen, wo er sie für sinnvoller erachtete. Oder eben vor fünf Jahren mit einem Antrag, nun endlich den barrierefreien Umbau der Straßenbahnhaltestelle an der Ecke Rosental/Kölnstraße in Fahrtrichtung Auerberg anzugehen.