Blüm besucht den Ex-Papst Benedikt XVI. zeigt ein Herz fürs Münster

BONN/ROM · Ein Herz fürs Bonner Münster demonstrierten Benedikt XVI. und das Ehepaar Norbert und Marita Blüm bei einem gemeinsamen Treffen in Rom. Dabei erinnerte sich Benedikt XVI. auch an seine Bonner Zeit zurück.

 Ein Herz fürs Münster: Der emeritierte Papst Benedikt XVI. mit Marita und Norbert Blüm.

Ein Herz fürs Münster: Der emeritierte Papst Benedikt XVI. mit Marita und Norbert Blüm.

Foto: Sentis

Bei dem Besuch berichtete das Ehepaar dem emeritierten Kirchenoberhaupt vom maroden Zustand der Päpstlichen Basilika in Bonn. Dabei zeigte sich Benedikt XVI. betroffen über den aktuellen Zustand des Münsters, über den ihn die Blüms aufklärten. Der ehemalige Bundesarbeitsminister berichtete über die Pläne zur Generalsanierung und die Aktion „Mein Herz schlägt fürs Bonner Münster“. „Natürlich mache ich mit“, sagte der ehemalige Heilige Vater und ließ sich spontan mit dem Bekennerzeichen der Initiative fotografieren.

Mit großer Begeisterung erinnert sich Benedikt XVI. an seine eigene Bonner Zeit zurück. Während dieser Zeit war er häufig im Bonner Münster. Seine Zelte schlug der junge Theologie-Professor zunächst im Erzbischöflichen Theologenkonvikt Albertinum auf, bevor er eine Wohnung in der Wurzerstraße in Bad Godesberg bezog. Marita und Norbert Blüm kennen Benedikt XVI. seit ihrer Bonner Studienzeit. Das Politikerurgestein Norbert Blüm war zwischen 1961 und 1967 Student an der Uni Bonn und hatte in der Vorlesung bei Professor Joseph Ratzinger seine Frau kennengelernt.

Die Schäden am Münster sind, wie berichtet, so groß, dass die Basilika für die Sanierung mindestens zwei Jahre lang schließen muss. Um eine Generalsanierung zu ermöglichen, hat der Bonner Münster-Bauverein die Initiative „Mein Bonner Münster“ ins Leben gerufen.

Weitere Informationen auf www.mein-bonner-muenster.de (ga)

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