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Bonn 2020: So blickten Bonner Persönlichkeiten vor 20 Jahren auf das jetzige Bonn

Prognosen für Bonn 2020 : Das sagten Bonner Persönlichkeiten vor 20 Jahren für Bonn voraus

Im September 2000 wagten Bonner Persönlichkeiten in einer GA-Umfrage den Blick in die Zukunft. Was ist aus ihren Vorhersagen geworden? Ein Blick zurück und voraus.

Es war an einem Dienstag im September des Jahres 2000: Der General-Anzeiger erscheint ganz normal mit 32 Seiten. Ungewöhnlich nur: Die Hauptausgabe ummantelt eine doppelt so starke Beilage. 64 Seiten in gleich großem Format und durchgehend vierfarbig. Titel: BONN – Leben und Arbeiten rund um die Bundesstadt.

Er war ein Produkt seiner Zeit. Die Stadt darbte, nach dem Bonn/Berlin-Beschluss vom Juni 1990 hatte sich die allgemeine Verunsicherung wie ein Virus ausgebreitet. Kommunalpolitik, Stadtverwaltung, lokale Wirtschaft und Kultur suchten nach Ansätzen für eine neue Zukunft. Ein Fünf-Säulen-Modell machte die Runde: Bonn als Wissenschafts- und Forschungsregion; Bonn mit zukunftsorientierter Wirtschaftsstruktur; Bonn als Standort für Entwicklungspolitik, nationale, internationale und supranationale Einrichtungen; Bonn als Bundesstadt; Bonn als Kulturstandort. 1999 zogen die ersten Ministerien nach Berlin. Wann würde der Rest folgen? Auf das Bonn/Berlin-Gesetz von 1994, das eine faire Arbeitsteilung zwischen alter und neuer Hauptstadt zumindest gesetzlich festschrieb, wollten sich die Bonner nicht verlassen.

Vor diesem Hintergrund erschien im September 2000 die opulente BONN-Beilage des General-Anzeigers. Die Redaktion nahm ein Maximum an relevanten Themen ins Visier, Autoren und Fotografen fixierten den Status Quo und klopfen den Großraum Bonn akribisch nach Optionen für eine Zukunft ab, die man noch nicht nachhaltig nannte, weil der Begriff erst ein paar Jahre später in Mode kam.

Doch viele Ansätze, die im Keim zu erkennen waren, erwiesen sich als Perspektiven von Dauer. Leuchtendes Beispiel: der Post Tower. Bauzeit: 2000 bis 2002. Wir trafen den Stararchitekten Helmut Jahn zum Interview und stellten ihn beim Fototermin neben ein hüfthohes Modell seines Turms.

Die Redakteure schwärmten aus zu den neuen Bundesbehörden, den ersten Sekretariaten der Vereinten Nationen und zu den jungen Museen an der gleichnamigen Meile. Es entstanden hautnahe Reportagen über Telekom und T-Mobil (noch ohne „e“), Deutsche Welle und Phoenix, Universität und Caesar, Schulen und medizinische Einrichtungen.

Die Telekom Baskets, der damalige Rennstall mit Jan Ulrich und Erik Zabel, sowie Fußballer, Schwimmer und Fechter fanden sich in der Rubrik „Sport“ wieder. Das komplette Spektrum der Kultur wurde erfasst: Oper, Beethoven und großes Theater, aber auch kleiner Kulturzentren und aufstrebende Kleinkunstbühnen wie Pantheon und Springmaus. Und schließlich die Freizeit: Rheinaue und Siebengebirge, Biergärten und Eckkneipen, Weinfeste und Bootstouren, Eifel und Ahrtal.

Die letzte Doppelseite schließlich wagte einen kühnen Blick in die Zukunft. Überschrift: „Bonn 2020“. Vorspann: „Wie wird Bonn in 20 Jahren aussehen? Fliegende Autos über dem Hofgarten? Der Post Tower als Zwerg zwischen riesigen Bürotürmen im Stadtteil Rheinhattan?“ Unsere Autorin und Fotografin Donka Müller (1957-2016) befragte Bonner Persönlichkeiten. Und erhielt bemerkenswerte Antworten.

Der damalige Wirtschaftsförderer Martin Hennicke blickt im Jahr 2000 voller Optimismus in die Glaskugel: „Das ehemalige Regierungsviertel hat sich zum UN-Campus entwickelt. Dank der vielen UN-Einrichtungen gilt Bonn als die internationalste Stadt Deutschlands.“ In einem Punkt liegt er falsch: „Das Stadthaus wurde bereits vor zehn Jahren abgerissen.“

Die Sängerin Stefania Adomeit glaubt nicht an den Bestand des Bonn/Berlin-Gesetzes, sieht im Rutschbahneffekt aber einen Gewinn: „Weil endgültig alle Regierungsinstitutionen nach Berlin umgezogen sind, gibt es in Bonn keinen Beamtengeist mehr, sondern genügend Freiraum für Innovationen; als erstklassige Festspielstadt ist Bonn Anziehungspunkt für europäische Musik-, Tanz- und Theaterfans.“

Die Beilage zu Bonn 2020 aus dem Jahr 2000. Foto: GA/Grafik

Das damalige Bundestagsabgeordnete Norbert Hauser setzt auf technischen Fortschritt: „Herzoperationen werden in Bonn von Ärzten vorbereitet und mit Hilfe von Robotern durchgeführt; die dafür notwendige Technik und Software stammt von Caesar und GMD (heute Fraunhofer-Gesellschaft, d. Red.)“. Kleiner Punktabzug für Hauser: „Die telematische Verkehrssteuerung sorgt für staulosen Verkehr innerhalb der City.“

Karin Hempel-Soos (1939-2009), einst Chefin im Haus der Sprache und Literatur, formuliert ihre Zukunftsaussichten mit feiner Ironie: „Rathaus, Stadtverwaltung und Beethovenhaus haben Unterschlupf bei der Telekom gefunden. Trotzdem erkennt Beethoven Bonn als seine Geburtsstadt an und Bonn Beethoven als seinen Sohn.“ Die Literatin schließt mit einer persönlichen Notiz: „Hempel Soos versendet aus ihrem Hauptquartier auf dem Alten Friedhof Hoffnungsmails an die immer noch zu befreienden Männer der Welt.“

Der Rapper Eric Wilson gibt zu Protokoll: „Der Bonner Karneval ist eingestellt, da das alltägliche Nachtleben genügend Stimmung bietet. Die City darf nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln befahren werden, deren Nutzung kostenlos ist. Hip-Hop wird Abi-Wahlfach an Bonner Gymnasien.“ Der Trompeter Semmel Brothuhn bleibt ganz Frohnatur: „Durch originelle überregionale PR-Aktionen ist bald bundesweit bekannt, dass im Bonn des Jahres 2020 ganz tüchtig die Sau abgeht“.

Salvatore Russo, Gastronom und Friseur, sieht gastronomische Fortschritte: „Auf den Terrassen der Cafés und Restaurants sitzen gut gelaunte Leute, irgendwo spielt immer Musik. Man ist international gesinnt, was auch die Gastronomen erfreut, die endlich keine kulinarischen Kompromisse mehr zu machen brauchen, sondern Speisen servieren, wie sie der Bürger aus seinem Lieblingsurlaubsland kennt.“

Reinhardt Lutz, einst Kanzler der Universität, setzt ganz auf die Wissenschaftler seines Hauses: „Die Bonner Mathematiker haben mit Hilfe der topologischen Differenzialgeometrie den Rutschbahneffekt umgekehrt, weswegen die Bundesregierung ihre Rückkehr erwägt.“

Einige der befragten Personen haben wir jetzt mit ihren Prophezeiungen aus dem Jahr 2000 konfrontiert und um eine Neubewertung gebeten. Gern auch mit Blick in die weitere Zukunft der Stadt. Ins Jahr 2050 beispielsweise.

Bärbel Dieckmann, Ehemalige Bonner Oberbürgermeisterin

Bärbel Dieckmann Foto: BARBARA FROMMANN

Umfrage 2000: „Gerade fand in der Bonn-Arena die Aktionärsversammlung der Post AG statt, die Telekom folgt nächste Woche. Der englische König schaut auf seinem Deutschlandbesuch vom Post Tower aufs Siebengebirge und freut sich über eine völlig neue Sichtbeziehung zu Europas ältestem Naturschutzgebiet.

Ein Professor des Internationalen Forschungsinstituts Caesar erhält den Nobelpreis für eine bahnbrechende Entdeckung bei den Nano-Wissenschaften. T-Mobil, das gerade einen amerikanischen Konkurrenten aufgekauft hat, präsentiert eine im GMD-Forschungszentrum neu entwickelte Kommunikationstechnologie.

Vor Rhein in Flammen musiziert die erste vollelektronische Roboterband, die auf Platz eins der Charts steht, im Rheinauenpark. Die eben erst direkt gewählte neue Bonner OB schlägt das Fass bei Pützchens Markt mit einem lasergesteuerten Hammer an“.

Neubewertung 2020: „Erfreulich: Nicht immer punktgenau, aber wegweisend sind viele meiner Prognosen für 2020 eingetreten. Telekom, Post, andere Dax-Unternehmen laden ihre Aktionäre nach Bonn ein, nicht mehr in die Köln-Arena. Durch das WorldConferenceCenter schärfte die Konferenzstadt Bonn internationales Profil. Positiv sind nicht nur die wirtschaftlichen Auswirkungen. Tausende Gäste erleben Bonn live. Sie nehmen ihre Erfahrungen mit in ihre Länder. Aus Caesar wurde ein Max-Planck-Institut. Die Bonner Universität wurde Exzellenzuniversität. Eine Top-Adresse der Wissenschaftsstadt! Chancen für weitere Nobelpreise sind da. Der Post Tower, einst bekämpft, heute bewundert, hat sich zur Belle Etage entwickelt für neue Perspektiven im optischen und im übertragenen Sinn.

Prognose für 2050: Die Beethovenhalle bleibt alt, ist aber fertig renoviert. Vielleicht steht dort aber doch ein neues Konzerthaus. Beethoven und Bonn, die digitalisierte Welt erfährt per Mausklick, dass diese Verbindung unauflöslich ist. Noch wichtiger: Das Klimasekretariat in der UNO-Stadt Bonn arbeitet für das Schicksal unseres Planeten. Es kontrolliert die Einhaltung der vereinbarten Klimaziele. Der Anstieg der Erderwärmung ist gestoppt. Der Tagungsrun auf unsere Stadt erfordert eine Erweiterung des Konferenzzentrums. Es wird bereits gebaut. Der Name Bonn ist auch in 30 Jahren Synonym für eine Stadt, die für Demokratie, Internationalität und Nachhaltigkeit steht. Visionen brauchen Menschen, die sie denken, sich für sie einsetzen und die Fähigkeit aufbringen, sie zu erreichen. Auch die wünsche ich Bonn.“

Norbert Alich, Kabarettist

Norbert Alich Foto: Norbert_Alich

Umfrage 2000: „Trotz der globalen Erwärmung wird die Temperatur in Kessenich im Durchschnitt fünf Grad niedriger sein als im übrigen Stadtgebiet, verursacht durch den Schatten des Post Tower. Die Telekom wird – durch feindliche Übernahme – in die Hände der Firma Haribo übergegangen sein. Bonner Schulkinder kriegen pro Kilo Kastanien ein neues Handy, das sie während der gesamten Unterrichtszeit eingeschaltet halten, so dass ihre Ehern den Unterricht mithören und via Internet korrigierend beeinflussen können. Die Hälfte der Bonner Bevölkerung wird über 65 Jahre alt sein, und endlich werden – finanziert aus Mitteln der Pflegeversicherung – die Rolling Stones in der Rheinaue auftreten. Beim Abspielen von ,Satifaction“ kommt es zu einem Masseninfarkt. Das Beethovenfest wird überaschenderweise mit einer Aufführung der 9. Symphonie auf dem Bonner Marktplatz zu Ende gehen.“

Neubewertung 2020: „Die Sache mit der niedrigen Temperatur in Kessenich kriegt durch neue Hochhaus-Planungen im Regierungsviertel enorme Bestätigung. Allein die Tatsache, dass die linke Rheinseite sonnenmäßig eh benachteiligt ist wird durch Marriott, Post Tower und Burbulla-Turm (ich würde das Projekt an seiner Stelle „Langer Oscar“ nennen) noch verstärkt. Zu diesem Thema lag ich also nicht so vollkommen falsch. Dass die inzwischen Grafschafter Firma Haribo die Telekom hätte übernehmen können – gut, da ist nix draus geworden. Die Telekom ist wahrscheinlich nicht besonders lukrativ, warum soll man die übernehmen, wenn man doch mit gelierten Zucker die Welt erobern kann. Aber der Gedanke mit den Helikopter-Eltern, die ihre Kinder noch im Unterricht überwachen wollen – so etwas soll es ja geben. Ein Stones-Konzert in der Rheinaue hätte das Beethoven-Jubiläumsjahr durchaus bereichert. Die Band spielt immer noch und wird es auch weiterhin tun – nach dem Vorbild von Johannes Heesters sehe ich Mick Jagger bis zu seinem 104. Geburtstag über die Rampe hüpfen. Er wird alle seine Fans überleben und irgendwann wird ein neuer Papst jünger sein als Mick Jagger.“

Prognose für 2050: „Bonn wird zum ‚Berchtesgaden am Rhein‘, überspannt mit diversen Seilbahnen – alleine schon, um die unendlich langwierigen Baustellen auf Bonner Straßen zu um- beziehungsweise übergehen. Im Jahre 2049 werden die Bonner Zeitungen vorsichtig ankündigen, dass 2050 die Beethovenhalle wieder eröffnet wird – wenn alles gut geht – und die Stadt endlich mit den Planungen zur Restaurierung der Oper beginnen kann. Der Oberbürgermeister Hui-Xien-Fu wird den Ehren-Intendanten des Beethovenfestes Lang-Lang zum Amtsantritt herzlich begrüßen und ihm für Dienstfahrten einen E-Roller schenken. Das Beethovenfest wird enden mit einer glanzvollen Aufführung der 9. Symphonie in der Stadthalle St. Augustin, da in Bonn keine geeignete Räumlichkeit zur Verfügung stehen wird.“

Andreas Etienne, Theaterleiter Haus der Springmaus

Andreas Etienne. Foto: ANDREAS_ETIENNE

Umfrage 2000: „Nachdem die Telekom alle Grundstücke längs der B 9 bis zum Alten Zoll aufgekauft hat, werden Alter Bundestag, Palais Schaumburg und Ernst-Moritz-Arndt-Haus abgetragen und auf dem Gelände der Zementfabrik wieder aufgebaut. An ihrem ehemaligen Standort entsteht die Zentrale der zwölften Telekom-Tochter T-Space-Net.“

Neubewertung 2020: „Na dann, die Telekom hat nicht alle Grundstückes zum Alten Zoll aufgekauft, ihre Zentrale ist ein paar Nummern kleiner geworden, nachdem es dort glücklicherweise einen Vorstandswechsel gegeben hat, weg von absolutistischen Größenvorstellungen zu mehr Realismus. Villa Hammerschmidt und Palais Schaumburg stehen noch.“

Weitere Aussichten: „Neue Gefahr droht. Bonn sucht Baugrundstücke für Wohnbebauung, Parks stehen zur Disposition, Dächer laden ein zu insektenfreundlicher Buschlandschaft. Auf der Adenauerallee ist eine historische Autoschlange zu besichtigen – von Autos, die seit 25 Jahren nicht mehr von der Stelle gekommen sind, da die Bauverzögerung bei der Sanierung von Tausendfüssler, Nordbrücke, Reuterbrücke und Cityring jeglichen Verkehr zum Erliegen gebracht hat. Die Baustelle der Beethovenhalle wurde inzwischen unter Denkmalschutz gestellt, was aber kaum einem Bonner bisher aufgefallen ist. Der Ersatzverkehr wird weitgehend durch Boote auf dem Rhein abgewickelt, außer im Sommer, wenn das Flussbett infolge der Dürre ausgetrocknet ist. Dann kommen dort wieder Pferdekutschen zum Einsatz, im Stil der Zeit Ludwig van Beethovens, denn wir sind ja Beethovenstadt und dem Meister was schuldig.“

Frank Asbeck, Ehemaliger Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG

Frank Asbeck Foto: picture alliance / dpa/Michael Reichel

Umfrage 2000: „Ich stelle mir vor, dass ich bis dahin hoffentlich auf 100 Kilogramm abgespeckt habe und fit genug bin, um der ersten türkischen O-Bine zur Amtseinführung gratulieren zu können. Weiterhin beschäftigt mich die Vision vom ehemaligen Regierungsviertel, das nun als innovatives Zukunftsviertel bekannt ist. Dort flaniere ich täglich entlang. Zumeist in Begleitung meiner zahlreichen Enkel, denen ich zum x-ten Mal die spannende Geschichte der Ansiedlung von UN-Campus, Deutsche Welle, Post-Tower und vom unaufhaltsamen Aufstieg der SolarWorld AG erzähle. Abends werde ich regelmäßig beruhigt einschlafen in der Gewissheit: Et löv!“

Neubewertung 2020: „100 Kilo hat nicht ganz geklappt und die SolarWorld haben die Chinesen gefressen. Aber erst 60 und fit freue ich mich unter unserem Multi-OB Ashok über das ehemalige Regierungsviertel als Job-Motor von Bonn. Und die Kinder üben fleißig in Sachen Enkel – also, et löv!“

Hermann Schäfer, Ehemaliger Direktor im Haus der Geschichte

Hermann Schäfer. Foto: GA

Umfrage 2000: „Berlin klagt über den Verlust der Hälfte der Bundesregierung, denn die Kompetenzen für Außen-, Entwicklungs- und Wirtschaftspolitik sind jetzt in Brüssel. Die Bonner OB ist im Gespräch, als erste Frau das Amt des UN-Generalsekretärs zu übernehmen. Der Direktor des Hauses der Geschichte begrüßt den letzten Bundesbürger, der noch nicht im Haus der Geschichte war.“

Neubewertung 2020: „Berlin klagt weiterhin.“

Prognose für 2050: „2050 gilt Bonn wegen seiner Regierungsferne als politisches Paradies. Public-Private-Partnerships sind inzwischen selbstverständliche Erfolgsmodelle, so führen vierspurige magentafarbene Radwege durch die ganze Stadt. Bonn zählt zu den beliebtesten Städten der Bundesrepublik. Die Menschen sind schon lange froh, dass die letzten Ministerien weg sind. Die 2015, kurz nach der Flucht ihrer Eltern aus Syrien, in Bonn geborene Oberbürgermeisterin und die Chefin des Hauses der Geschichte, deren Großeltern aus Italien stammen, eröffnen 2050 eine deutschlandweit beachtete Ausstellung anlässlich des 30. Jahrestages des Wunders, das zu einem „Ruck“ in der Stadt führte: Der Stau an Entscheidungen ist aufgelöst, Infrastruktur, Kultur und Wirtschaft blühen. Bonn gilt als Muster einer innovativen, lösungsorientierten, attraktiven Stadt. Besucher aus aller Welt kommen zahlreich, um dieses Wunder zu besichtigen.“

Stefan Weidle, Verleger

Stefan Weidle Foto: STEFAN_WEIDLE