Gedenktag seit 2015 Warum am Donnerstag an vielen Gebäuden in Bonn Flaggen wehen

Bonn · Die Dienstgebäude der Stadt Bonn werden an diesem Donnerstag beflaggt. Die Stadt folgt damit einer Anordnung des Landesinnenministeriums. Was hat es damit auf sich?

 An den Dienstgebäuden der Stadt Bonn wehen am Donnerstag ganz besondere Flaggen. (Archivfoto)

An den Dienstgebäuden der Stadt Bonn wehen am Donnerstag ganz besondere Flaggen. (Archivfoto)

Foto: Benjamin Westhoff

Die Stadt Bonn beflaggt am Donnerstag, 20. Juni, die Fahnenmasten an ihren Dienstgebäuden. Anlass dafür ist der Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung. Damit folgt die Stadt einer Anordnung des NRW-Innenministeriums, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Die Anordnung gelte für „alle Dienstgebäude des Landes, der Gemeinden und der Gemeindeverbände sowie der übrigen Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts, die der Aufsicht des Landes unterliegen“.

Der Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung ist in Deutschland am 20. Juni 2015 eingeführt worden und findet zeitgleich mit dem Weltflüchtlingstag statt. Laut dem Bundesinnenministerium wird an dem Tag der weltweiten Opfer von Flucht und Vertreibung und besonders der deutschen Vertriebenen aus Mittel- und Osteuropa in den Jahren 1945 bis 1950 gedacht.

(ga)