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„Bonn Connect“​: Netzwerktreffen von General-Anzeiger und RKG​

„Bonn Connect“ : Rund 180 Gäste beim zweiten Netzwerktreffen von General-Anzeiger und RKG

General-Anzeiger und RKG bringen bei Bonn Connect rund 180 Gäste aus allen Bereichen des Stadtlebens zusamen. Austausch und Innovationstraining standen im Mittelpunkt eines gelungenen Abends. Fortsetzung folgt.

Der Sommer neigt sich spürbar dem Ende zu – die richtige Zeit also, um nach dem Urlaub wieder ins Leben der Bundesstadt Bonn einzutauchen. So wie die rund 180 Gäste, die am Donnerstagabend die zweite Auflage von Bonn Connect erlebt haben. Das Netzwerk-Format von General-Anzeiger und RKG bringt Menschen aus Wirtschaft und Wissenschaft, Handel und Handwerk, Gastronomie und Kultur zum lockeren Austausch zusammen.

Und das auch gleich mit einem neuen Co-Gastgeber im Mercedes-Benz Autohaus an der Bornheimer Straße: Zusammen mit Kersten Köhler, dem Geschäftsführer des General-Anzeigers, begrüßte Volker Borkowski die Gäste, der neue Mann an der Spitze der RKG. Der ausgewiesene Vertriebsspezialist mit einem Hang zur Wissenschaft stellte gleich unter Beweis, dass er mit rheinischer Lebensart und dem Karneval umzugehen weiß. Und das nicht von ungefähr. „Ich bin zwar in Bayern geboren, habe aber im Rhein-Sieg-Kreis Abi gemacht und mein Elternhaus stand ganz in der Nähe“, sagte er im Gespräch mit GA-Chefredakteur Helge Matthiesen.

Dass es Mut erfordert, die Zukunft zu gestalten, machte Alex von Frankenberg klar. Und wer sollte das besser wissen, als er? Schließlich hat Frankenberg, der seit 2005 Geschäftsführer des High-Tech-Gründerfonds in Bonn ist, in dieser Zeit 670 Finanzierungen für wegweisende Geschäftsideen auf die Beine gestellt und 160 erfolgreiche Firmenstarts begleitet. Auf dem Weg zu Innovationen und Veränderungen gelte es, die Angst zu überwinden, zitierte er den Survival-Experten Rüdiger Nehberg und forderte zu mehr Optimismus auf.

„Tauschen Sie mal die Bettseiten“

Kein Wunder also, dass Frankenberg, der seine Fitness-Tipps für den „Innovationsmuskel“ auch im Podcast „ZukunftsReady“ zugänglich macht, gleich ein paar alltagstaugliche Experimente für mehr Innovationslust dabei hatte: Bei seinem „Ringzauber“ zeigte sich nach wenigen Minuten die Veränderungsresistenz der „Probanden“, indem das Schmuckstück schnell wieder am gewohnten Finger landete. Wie einer von Frankenbergs weiteren Ratschlägen endete, konnten die Anwesenden dagegen nicht bis zum Ende verfolgen: „Tauschen Sie mal die Bettseiten mit Ihrem Partner, das trainiert uns für Innovationen.“

Klar und Mut machend fand Professor Wolfgang Holzgreve Frankenbergs Vortrag. „Man muss durchhalten. Auch wir forschen oft über Jahre an Innovationen für die Medizin“, sagte der Ärztliche Direktor und Vorstandsvorsitzende des Bonner Uniklinikums. Weniger Mut erforderte ein Experiment, zu dem Etienne Coppeneur einlud. Der Chocolatier hatte eine süße Weltreise für den Gaumen part: samtiges Indien, fruchtiges Madagaskar, würziges Brasilien. Alles als 75-prozentige Schokolade selber Zubereitungsart, nur die Herkunft der Kakaobohnen machte den Geschmacksunterschied.

Tomatenravioli an Eifeler Prachthahn und Salat von zweierlei Melonen mit Ahrtaler Barriqueschinken tischte Brogsitters Gasthaus Sankt Peter auf. Mit ihren Saxophonen brachte Nadine Jagusch die Gäste zum Swingen. Und die Aussicht, dass es im kommenden Jahr mit „Bonn Connect“ weitergeht, trug ein Übriges zu dem gelungenen Abend bei.