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Bonn: Diese Gräber berühmter Personen findet man hier

GA gelistet : Diese bekannten Personen wurden in Bonn begraben

Egal ob Schlegel, die Schumanns oder auch Hans Riegel — alle diese Personen hatten eine enge Bindung zu Bonn - und alle sind auch in Bonn begraben. Doch auch in den Nachbarorten gibt es prominente Gräber. Eine Übersicht.

Insbesondere die Grabstätten auf dem Alten Friedhof geben einen Einblick in die Geschichte der Stadt Bonns. Die teils künstlerisch gestalteten Gräber inmitten der zweitgrößten Grünanlage in Bonn bieten zahlreiche Hinweise auf die Vergangenheit der Stadt. Die folgenden Personen und ihre Grabstätten geben einen Vorgeschmack auf das, was Besucher auf der Reise durch die Vergangenheit erwartet.

Clara und Robert Schumann

 Ruhestätte von Clara und Robert Schumann.
Ruhestätte von Clara und Robert Schumann. Foto: Barbara Frommann

Auf dem Alten Friedhof in Bonn befinden sich zwar viele künstlerisch wertvolle Gräber, doch das Grab von Clara und Robert Schumann aus dem Jahr 1856 nimmt dabei eine Sonderposition ein, wie das Foto der Grabstätte bereits vermuten lässt. Auch wenn es um Bonns Kulturgeschichte geht, steht das Ehepaar definitiv ganz oben. Robert Schumann gehört zu den bedeutendsten Komponisten der Romantik und veröffentlichte nach der Eheschließung mit der Pianistin und Komponistin Clara Wieck viele gemeinsame Werke.

Ernst Moritz Arndt

 Das Denkmal für Ernst Moritz Arndt am Alten Zoll
Das Denkmal für Ernst Moritz Arndt am Alten Zoll Foto: Tabea Richter

Den deutschen Schriftsteller, Historiker, Freiheitskämpfer und vor allem bedeutendesten Lyriker der Epoche der Befreiungskriege zog es erst später nach Bonn. Ernst Moritz Arndt wurde 1769 auf Rügen geboren, 1805 wurde er Professor an der Universität in Greifswald. Erst im Jahr 1818 begann Arndt als Professor an der Universität Bonn zu unterrichten. Arndt war ein entschiedener Gegner Napoleon Bonapartes und war vor allem während der Befreiungskriege ein bekannter Verfasser patriotischer Schriften. Sein Grab befindet sich seit 1860 auf dem Alten Friedhof.

Beethovens Mutter, Maria Magdalena

Maria Magdalena van Beethoven wurde zwar in Ehernstein 1746 geboren, zog aber später nach Bonn und lernte dort ihren Mann Johann kennen. Zusammen hatten die beiden sieben Kinder, unter ihnen den weltbekannten Komponisten Ludwig van Beethoven. Das Grab befindet sich schon seit 1787 auf dem Alten Friedhof, wurde aber erst 2015 von den Bewohnern des Prälat-Schleich-Hauses gesäubert und frisch bepflanzt, passend zum Beethoven-Fest.

Norbert Blüm

Am 5. Mai 2020 wurde Norbert Blüm auf dem Alten Friedhof in Bonn beigesetzt. Der Wahl-Bonner wurde 1935 in Rüsselsheim geboren, lernte Werkzeugmacher bei Opel, trat der IG-Metall bei und studierte später in Bonn und Köln. Als Mitglied der Regierung Kohl war er von 1982 bis 1998 Arbeits- und Sozialminister. Im Alter setzte er sich für Flüchtlinge ein. So besuchte er 2016 das Lager in Idomeni. Zur Trauerfeier kamen zahlreiche Prominente Gäste.

August Wilhelm Schlegel

 Das Grab von August Wilhelm Schlegel auf dem Alten Friedhof.
Das Grab von August Wilhelm Schlegel auf dem Alten Friedhof. Foto: Benjamin Westhoff

Der deutsche Literaturhistoriker und -kritiker August Wilhelm Schlegel ist bekannt für die "romantische Schule", die er gemeinsam mit seiner Frau, seinem Bruder, dessen Frau sowie Johann Gottlieb Fichte, Ludwig Tieck und dem Schriftsteller Novalis prägte. In Bonn wurde er bekannt als Inhaber des ersten Lehrstuhls für Indologie in Deutschland, an der frisch gegründeten Bonner Universität 1818. Nach seinem Tod im Jahr 1846 wurde er ebenfalls auf dem Alten Friedhof begraben.

Peter Grabeler

Ein weiteres interessantes Grab auf dem Alten Friedhof stammt aus dem Jahr 1830. Peter Grabeler war ein bekannter Musiker zur Zeit Beethovens. Er konnte seinen Berufswunsch des Domkapellmeisters allerdings nicht verwirklichen, da er nach dem Tod seines Vaters dessen Brauerei übernehmen musste. Das Säulengrab auf dem Alten Friedhof erinnert symbolisch an den frühen Tod des Musikers, da die Säule in der Mitte bewusst abgebrochen ist.

Charlotte von Schiller

 Charlotte von Schiller teilt sich das Grab auf dem Alten Friedhof mit ihrem Sohn
Charlotte von Schiller teilt sich das Grab auf dem Alten Friedhof mit ihrem Sohn Foto: Tabea Richter

Die Ehefrau des bekannten deutschen Dichters Friedrich von Schiller zog dessen vier gemeinsamen Kinder alleine groß, nachdem Friedrich von Schiller 1805 in Weimar starb. 20 Jahre später zog sie zu ihrem Sohn Ernst nach Bonn und starb dort ein Jahr später 1826 an einem tödlichen Schlaganfall. Ihr Grab befindet sich auf dem Alten Friedhof.

Mathilde Wesendonck

Die Schriftstellerin und Muse Richard Wagners wohnte selbst zwar nie in Bonn, aber die Stadt spielte im Leben von Marhilde Wesendonck eine immer wiederkehrende Rolle. Nachdem ihr Sohn 1882 in Bonn starb, wurde das Familiengrab auf dem Alten Friedhof in Bonn errichtet. Seit das Grab 2012 vergoldet wurde, gilt es als eines der schönsten auf dem gesamten Friedhof.

Friedrich Wilhelm August Argelander

 Friedrich Wilhelm Argelanders Grab direkt neben der Kapelle auf dem Alten Friedhof
Friedrich Wilhelm Argelanders Grab direkt neben der Kapelle auf dem Alten Friedhof Foto: Tabea Richter

Der deutsche Astronom wurde 1836 als Sternwartendirektor nach Bonn berufen, nachdem die preußische Regierung das astronomische Institut an der Universität Bonn errichtete. Weltweite Bekanntheit erzielte Argelander mit seiner "Bonner Durchmusterung des Himmels", bei der er 325.000 Sterne in einem Sternkatalog zusammenfasste. Als bedeutende Person der Wissenschaft wurde auch er 1875 auf dem Alten Friedhof begraben.

Mildred Scheel

 Fritz Pleitgen legt im Beisein von Cornelia Scheel und Gerd Nettekoven einen Kranz an Mildred Scheels Grab nieder.
Fritz Pleitgen legt im Beisein von Cornelia Scheel und Gerd Nettekoven einen Kranz an Mildred Scheels Grab nieder. Foto: Horst Müller

Im Gegensatz zu den meisten anderen Personen, die auf dem Alten Friedhof begraben sind, stammt die Grabstätte dieser Frau aus dem 20. Jahrhundert. Als Ehefrau des ehemaligen Bundespräsidenten Walter Scheel erlangte Mildred Scheel international hohes Ansehen durch ihr soziales Engagement. Sie widmete sich insbesondere der Bekämpfung von Krebserkrankungen und gründete 1974 die Deutsche Krebshilfe. Als sie 1985 selbst an einer Darmkrebserkrankung starb, wurde sie in einem Ehrengrab auf dem Alten Friedhof beigesetzt.

August Macke

Einer der berühmtesten expressionistischen Maler Deutschlands, August Macke hat nur einen Gedenkstein in seiner Heimatstadt. Viele Jahre lebte Macke in Bonn, wo er einen Großteil seiner Jugend verbrachte und auch zur Schule ging. Noch vor dem Abitur wechselte er zur Kunstakademie nach Düsseldorf. Der 1914 im Ersten Weltkrieg in der Champagne gefallene Künstler wird auf dem Alten Friedhof geehrt. Die sterblichen Überreste des Künstlers, der in einem Massengrab in Frankreich beigesetzt wurde, konnten nicht überführt werden.

Hermann Wandersleb

Hermann Wandersleb gilt als der heimliche Macher der Bundeshauptstadt Bonn. Man gab ihm auch den wohlwollenden Spitznamen „Bonnifacius“. Ohne sein Wirken im Hintergrund wäre Bonn wohl nie Bundeshauptstadt geworden. Im Zusammenspiel mit Konrad Adenauer gelang es ihm, die Konkurrenz auszubooten. Schon für die erste Einberufung des Parlamentarischen Rats, der Geburtsstunde der Bundesrepublik, nach Bonn setzte sich Wandersleb im Sommer 1948 mit Nachdruck ein. Nach Bildung der Bundesregierung wurde er 1949 Staatssekretär. Wandersleb starb im Alter von 81 Jahren am 19. Mai 1977 und wurde auf dem Alten Friedhof beigesetzt.

Hans Riegel

Auch wenn er sich eindeutig von den vorherigen abgrenzt, sollte der größte Süßwarenhersteller Europas definitiv erwähnt werden, wenn es um die Geschichte und die Tradition der Stadt Bonn geht. Hans Riegel gründete 1920 den Süßwaren-Konzern Haribo und machte seine kleinen Goldbären in der ganzen Welt bekannt. 1945 wurde der Unternehmer auf dem Südfriedhof in Bonn begraben.

Diese Prominenten wurden in und um Bonn herum begraben

Auch Konrad Adenauer oder Heinrich Böll hatten eine enge Bindung zu Bonn und sind aus der Geschichte der Stadt nicht wegzudenken. Der GA gibt einen Überblick über bedeutende Personen, die in den Bonner Stadtteilen und umliegenden Orten begraben wurden.

Herbert Richard Wehner

 Das Grab des verstorbenen Haribo-Chefs Hans Riegel auf dem Südfriedhof in Bonn.
Das Grab des verstorbenen Haribo-Chefs Hans Riegel auf dem Südfriedhof in Bonn. Foto: dpa

Der deutsche Politiker gehörte schon in jungen Jahren der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) an und setzte sich nach deren Verbot durch die Nationalsozialisten aktiv für den kommunistischen Widerstand ein. Nach seiner Verhaftung in Schweden 1942, kehrte er 1946 nach Deutschland zurück. Er ließ sich schließlich in Hamburg nieder und trat dort der SPD bei. Später übernahm er mehrere Ämter innerhalb der Partei, war von 1966-1969 Bundesminister für gesamtdeutsche Fragen und anschließend bis 1983 Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion. Gegen Ende seines Lebens zog er sich aus der aktiven Politik zurück und starb 1990 in Bonn. Er wurde auf dem Burgfriedhof in Bad Godesberg begraben.

Paul Magar

Ausgestattet mit außerordentlich künstlerischem Talent, hat der Maler Paul Magar seinen Grabstein auf dem Burgfriedhof in Bad Godesberg sogar selbst entworfen. Schon während seines Kriegsdienstes im zweiten Weltkrieg verarbeitete Magar seine Eindrücke und Gefühle in seinen Kunstwerken. Die Mehrzahl dieser Bilder wurde allerdings vernichtet. Nach dem Krieg startete er seinen Neubeginn in Bad Godesberg, wo er auch nach seinem Tod im Jahr 2000 auf dem Burgfriedhof beerdigt wurde.

 Feierliches Gedenken: Konrad Adenauer führt die Andacht am Grab seines Großvaters.
Feierliches Gedenken: Konrad Adenauer führt die Andacht am Grab seines Großvaters. Foto: Frank Homann

Paul Kemp

 SPD-Dreigestirn Willy Brandt, Helmut Schmidt und Herbert Wehner (v.l.) am 30. November 1966 während der letzten SPD-Fraktionssitzung vor der Regierungsbildung der Großen Koalition. Foto: Wolfgang Weihs/Archiv
SPD-Dreigestirn Willy Brandt, Helmut Schmidt und Herbert Wehner (v.l.) am 30. November 1966 während der letzten SPD-Fraktionssitzung vor der Regierungsbildung der Großen Koalition. Foto: Wolfgang Weihs/Archiv Foto: DPA

Der Schauspieler und Charakterkomiker Paul Kemp feierte sein Theaterdebüt in Düsseldorf. Dort begann seine abwechslungsreiche Karriere. Im August 1953 starb er in der Bonner Uniklink und wurde auf dem Burgfriedhof in Bad Godesberg beerdigt. 25 Jahre nach seinem Tod wurde die Bachstraße, in dem sein Elternhaus steht, in die Paul-Kemp-Straße umbenannt. Das Deutsche Filmmuseum in Frankfurt am Main ersteigerte seinen Nachlass und bereitete diesen in einer Ausstellung auf.

Konrad Adenauer

Allseits bekannt als erster Bundeskanzler der neu gegründeten Bundesrepublik Deutschland setzte sich der gebürtige Kölner sehr für Bonn als Bundeshauptstadt ein. Bis zu seinem Tod vertrat er den Wahlkreis Bonn und wurde bei fünf Bundestagswahlen direkt gewählt. Der ehemalige Oberbürgermeister von Köln war schließlich von 1949 bis 1963 Bundeskanzler von Deutschland. Nachdem er 1967 in seinem Haus in Rhöndorf starb, wurde er dort auf dem Waldfriedhof begraben.

Rupert Neudeck

Der deutsche Journalist gründete 1982 gemeinsam mit seiner Frau und mit Unterstützung des Schriftstellers Heinrich Böll die Hilfsorganisation Cap Anamur/Deutsche Not-Ärzte e.V.. Er wurde weltweit bekannt, nachdem 10.375 vietnamesische Flüchtlinge im Chinesischen Meer mit dem gleichnamigen Frachter Cap Anamur gerettet und nach Deutschland gebracht wurden. Zusätzlich wurde er 2003 Mitbegründer und Vorsitzender des Friedenskorps Grünhelme e.V. und verfolgte bis zu seinem Tod das Ziel, den Islam bekannt zu machen und Ängste davor abzubauen. Nach seinem Tod im Jahr 2016 wurde er auf dem Friedhof des Ortsteils Spich in Troisdorf begraben.

Erich Ollenhauer

Bereits mit 17 Jahren trat Ollenhauer der SPD bei, doch als Parteimitglied musste auch er nach der Machtübernahme des NS-Regimes ins Ausland fliehen. Als er nach dem Krieg nach Deutschland zurückkehrte, wurde er von 1952 bis 1963 Parteivorsitzender der SPD und trat zwei Mal als Kanzlerkandidat gegen Konrad Adenauer an. Im Jahr 1963 starb Ollenhauer an einer Lungenembolie und wurde daraufhin auf dem Südfriedhof in Bonn begraben.

Werner Flume

Der deutsche Rechtswissenschaftler ist bekannt als einer der bedeutendsten Juristen des 20. Jahrhundert, da er die Entwicklung des deutschen Rechts in besonderem Maße beeinflusste. Flume zog es schon für sein Studium der Rechtswissenschaften nach Bonn und nach einigen Jahren in Berlin und Dortmund kehrte er auch wieder nach Bonn zurück, als er 1948 seine Stelle als Privatdozent antrat. Nach seinem Tod 2009 wurde er auf dem Bonner Zentralfriedhof begraben.

Alexander Koenig

Jeder Bonner wird dem Museum Koenig vermutlich schon einmal einen Besuch abgestattet haben oder zumindest das schöne Gebäude, in dem es sich befindet, bewundert haben. Die Idee zur Schaffung des großen Naturkundemuseums stammt von Koenig selbst. Doch als er während des Ersten Weltkrieges durch die Inflation sein gesamtes Vermögen verlor, blieb dem Zoologen nicht viel anderes übrig, als sein Museum dem Deutschen Reich zu stiften. Dennoch wurde es 1934 eröffnet und Koenig lebte bis zu seinem Tod in Bonn, wo er 1940 auf dem Südfriedhof beigesetzt wurde.

Hans-Dietrich Genscher

Der deutsche FDP-Politiker war von 1969 bis 1974 deutscher Bundesinnenminister und übernahm anschließend das Amt des deutschen Bundesaußenministers. Aus der deutschen Geschichte ist Genscher definitiv nicht wegzudenken, da er an unzähligen Entscheidungen und Entwicklungen mitwirkte und sich insbesondere für eine damalige Ausgleichpolitik zwischen Ost und West einsetzte. Bereits 1956 kam er als wissenschaftlicher Assistent der FDP nach Bonn. Im Alter von 89 Jahren starb er 2016 in der Nachbargemeinde Wachtberg und wurde auf dem Rheinhöhenfriedhof in Ließem beerdigt.

Viktor Verpoorten

 Das Museum Koenig an der Adenauerallee in Bonn.
Das Museum Koenig an der Adenauerallee in Bonn. Foto: dpa

Die Produktionsfirma des bekannten Eierlikörs "Verpoorten" wurde bereits 1876 von Eugen Verpoorten in Heinsberg gegründet. Viktor Verpoorten war Erbe und Geschäftsführer der Firma in der vierten Generation. Doch er war es, der den Bau des heutigen Hauptsitzes in Bonn veranlasste. Und nicht nur das, er kreierte auch das bis heute existierende Werbemotto "Ei, ei, ei — Verpoorten". Der erfolgreiche Geschäftsführer wurde nach seinem Tod 2003 auf dem Bonner Südfriedhof beigesetzt.

Heinrich Böll

Der bekannte Schriftsteller der Nachkriegszeit wuchs nicht weit von Bonn, in der Kölner Südstadt auf. Er begann seine schriftstellerische Karriere mit Briefen, die er während seines Soldatendienstes und seiner Kriegsgefangenschaft im zweiten Weltkrieg verfasste. Später veröffentliche er viele Kurzgeschichten, Nachkriegsromane sowie zahlreiche politische Essays. 1972 wurde er sogar mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. Mitte 1985 starb er an einer Gefäßerkrankung und wurde schließlich unter großer Anteilnahme auf dem Alten Friedhof in Merten beerdigt.

André Osterritter

Der Maler, Grafiker und Karikaturist André Osterritter wurde als ältestes von sieben Kindern in Bonn geboren. Seine Ausbildung absolvierte er in Köln, Düsseldorf und München bevor er seine erste Ausstellung im damaligen Bonner Stadtmuseum in der Villa Obernier präsentierte. Danach arbeitete er freiberuflich an der Universität Bonn und für die Bonner Landwirtschaftskammer. Er verstarb im August 1957 und wurde auf dem Friedhof in Mehlem beerdigt.

Anton Becker

 Immer wieder lösten die Romane von Heinrich Böll gesellschaftliche Debatten aus.
Immer wieder lösten die Romane von Heinrich Böll gesellschaftliche Debatten aus. Foto: Horst Ossinger