Die beliebtesten Spiele in Bonn Das kaufen Eltern ihren Kindern zu Weihnachten

Bonn · Spielgeschäfte aus Bonn verraten ihre diesjährigen Bestseller zu Weihnachten. Diese Geschenke werden viele Kinder unter dem Baum finden.

 Gesellschaftspiele sind beim Bonner Spielzeugladen „Ludus“ seit Corona sehr gefragt. Auch zu Weihnachten werden viele Brettspiele verkauft, wie das Spiel des Jahres „Dorfromantik“.

Gesellschaftspiele sind beim Bonner Spielzeugladen „Ludus“ seit Corona sehr gefragt. Auch zu Weihnachten werden viele Brettspiele verkauft, wie das Spiel des Jahres „Dorfromantik“.

Foto: Meike Böschemeyer

Kinderaugen zum Leuchten bringen – das möchten Eltern jedes Jahr zu Weihnachten schaffen. Eine Hilfe könnte das perfekte Geschenk sein. Bonner Spielzeuggeschäfte haben dem GA erzählt, welche Geschenke die Eltern in diesem Jahr für ihre Liebsten daheim kaufen. Je nach Geschäft und dessen Schwerpunkt ist die Antwort unterschiedlich ausgefallen.

In das Warengeschäft „Ludus“ in der Friedrichstraße kommen Eltern vor allem wegen ihres Holzspielzeuges und Gesellschaftsspielen. „An Weihnachten werden noch heute klassische Geschenke gekauft, wie eine Holzeisenbahn“, sagt Ulf Beyen von „Ludus“. „Wir haben aber auch eine große Auswahl an Handpuppen und Kuscheltiere, die gerne verschenkt werden“, so Beyen.

Während der Corona-Zeit hätten sich viele Familien mit Gesellschaftsspielen und Puzzeln versorgt, dieses Interesse sei noch heute stark. Bei der Wahl der Brettspiele tauchen auch hauptsächlich die bereits bewährten Spiele auf: „Klar, das Spiel des Jahres ist immer interessant, aber die Spiele, die schon länger auf dem Markt sind, stechen weiterhin nach vorne“, erzählt Beyen. Spiel des Jahres 2023 ist „Dorfromantik“ geworden.

Dass Gesellschaftsspiele und Puzzles weiterhin gerne gekauft werden, merkt auch Benjamin Wahlen, Mitarbeiter von „Struck schreiben-lesen-spielen“ in Beuel. „Bei den Spielen laufen bei uns kleinere Spiele gut, beispielsweise Hygge von Helvetiq oder Partyspiele wie Hitster von Jumbo“, sagt er. Auch Pokémon-Sammelkarten seien aktuell sehr beliebt.

Prinzessinnen und Ritter

Der „Puppenkönig“ in der Gangolfstraße hat sich nach einem Umbau auf Playmobil spezialisiert. Zu ihm kommen zur Weihnachtszeit die Kunden für die Klassiker: „Nach wie vor sind Prinzessinnen und Ritter sehr beliebt, das war schon immer so und wird es auch bleiben“, sagt Inhaber Alexander Jentsch. Playmobil-Produkte, die thematisch zu einem Disney-Film passen, kommen zwar immer wieder auf den Markt und erfreuen sich zwischenzeitlicher Beliebtheit, aber die Klassiker seien am Ende die Sieger. „Mit ihnen kann mehr gespielt und weitere Teile erworben werden. Die Serien werden immer wieder erweitert, sodass es immer was Neues gibt“, so Jentsch.

„Der kleine Laden“ in der Budapester Straße verkauft Kinderbücher. Über das Jahr hinweg kaufen Eltern ihren Kindern Bücher, die thematisch zu gesellschaftlichen Herausforderungen passen. Wie Krieg und Klimawandel, um ihnen diese Themen kindgerecht zu erklären. Doch zu Weihnachten wird es besinnlicher. „Die Eltern möchten dann warmherzige Titel kaufen, wie die allseits bekannten Bücher von Astrid Lindgren oder Otfried Preußler“, sagt Fanny Berger. Sie ist Mitarbeiterin in dem Geschäft.

Aber auch ein jüngerer Autor macht sich bei den Kindern aktuell sehr beliebt. „Viele kaufen auch gerne die neueren Snöfried-Bücher“, sagt die Verkäuferin. Der deutsche Kinderbuchautor Andreas Schmachtl schreibt regelmäßig über die Abenteuer des Fantasiewesens „Snöfried aus dem Wiesental“.

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