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Bonn: Fahrzeug auf Gleisen sorgt für mehr als drei Stunden Verspätung im Zugverkehr

Bahnübergang in Bonn-Mehlem : Auto auf Gleisen sorgt für mehr als drei Stunden Verspätung im Zugverkehr

Am Samstag kam es im Bahnverkehr der Deutschen Bahn zu Verspätungen von mehr als drei Stunden. Grund dafür war ein Auto, das in Bonn auf den Gleisen stand.

Am Samstagmorgen kam es im Bahnverkehr der Deutschen Bahn zu massiven Verspätungen. Grund dafür war das Auto einer 79-Jährigen, das in Bonn-Mehlem auf den Gleisen stand und den Zugverkehr behinderte.

Wie die Polizei mitteilte, hatte die 79-Jährige ihren Wagen gegen Samstagmorgen auf den Bahnübergang in der Drachenburgstraße gefahren. Dieser war jedoch für den Fahrzeugverkehr gesperrt, da an dieser Stelle zurzeit gebaut wird und Teile des Asphalts entfernt wurden. Das Fahrzeug blieb auf den Gleisen stecken und konnte nicht mehr bewegt werden.

Gegen 9.15 Uhr benachrichtigte die Polizei Bonn die Bundespolizei und den zuständigen Notfallmanager der Deutschen Bahn AG. Ein Abschleppdienst barg den Wagen der 79-Jährigen aus dem Gleisbereich. Die Beamten hoben die Streckensperrung nach etwa 90 Minuten wieder auf. Im Bahnverkehr kam es zu Verspätungen von 182 Minuten. Des Weiteren wurden zwei Ersatzzüge eingesetzt. Insgesamt fielen rund elf Züge aus.