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Bonn: Feuer in Wohnanlage für Geflüchtete am Rheinweg

Brand in Wohnanlage für Geflüchtete am Rheinweg : Polizei nimmt 39-Jährigen wegen Verdacht auf Brandstiftung fest

Nach einem Zimmerbrand in der Sammelunterkunft für Geflüchtete am Kessenicher Rheinweg hat die Polizei einen 39-jährigen vorläufig festgenommen. Es besteht der Verdacht auf Brandstiftung gegen den Bewohner der Unterkunft.

Wegen des Verdachts auf Brandstiftung in einer Wohnanlage für Geflüchtete der Stadt Bonn in Kessenich ist ein 39-jähriger Bewohner vorläufig festgenommen worden. Wie die Polizei am Dienstagmorgen mitteilte, wird der Mann verdächtigt, sein Zimmer selbst in Brand gesetzt zu haben. Die Feuerwehr war am Montagabend gegen 21.15 Uhr zu dem Feuer in der Wohnanlage für Geflüchtete durch die Brandmeldeanlage alarmiert worden. Kräfte des Rettungsdienstes waren zufällig schon früher an der Brandstelle und konnten die Menschenrettung einleiten, heißt es in einer Mitteilung der Feuerwehr. Eine männliche, im Rauch stehende Person brachten sie aus dem Gefahrenbereich und räumten das Gebäude vollständig, so die Feuerwehr. Die 70 Bewohner konnten das Gebäude noch vor Eintreffen der Feuerwehr verlassen.

Bei dem Eintreffen der Löschkräfte stand das betroffene Zimmer in Vollbrand, Flammen schlugen nach draußen, wie Sebastian Sedlacek, Einsatzleiter der Bonner Feuerwehr, mitteilte. Das Erdgeschoss sowie das erste Obergeschoss waren komplett verraucht.

Die gesamte Unterkunft, die aus Containern besteht, ist laut Feuerwehr derzeit nicht mehr bewohnbar. Die Stadt Bonn kümmert sich nun um die weitere Unterbringung von möglichen Betroffenen.

(mit dpa-Material)

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(ga)