Nach Feuerwehreinsatz in Bonn Stadt dreht Clara-Schumann-Gymnasium den Gashahn zu

Bonn · Nach dem Feuerwehreinsatz am Clara-Schumann-Gymnasium in Bonn am Mittwochabend wegen eines Gaslecks hat die Stadt den Gasanschluss gesperrt. Eine Fachfirma soll den defekten Anschluss reparieren.

Am Clara-Schumann-Gymnasium war es zu einem Feuerwehr-Einsatz gekommen.

Am Clara-Schumann-Gymnasium war es zu einem Feuerwehr-Einsatz gekommen.

Foto: Meike Böschemeyer

Nach dem Feuerwehreinsatz wegen eines Gaslecks am Mittwochabend auf dem Gelände des Clara-Schumann-Gymnasiums an der Loestraße gibt die Stadt inzwischen Entwarnung. „Es hat sich bei der Überprüfung schnell herausgestellt, dass kein Gas im Gebäude der Schule in der Raumluft nachgewiesen werden konnte – lediglich einige Hanfstellen im Keller der Privatinstallation waren im niedrigen ppm-Bereich undicht. Diese Stellen haben aber keinen olfaktorisch wahrnehmbaren Gasgeruch verursacht“, erklärte Isabell Klotz vom Presseamt. Mit Hanfstelle ist ein mit Hanf abgedichtetes Gewinde einer Gasleitung gemeint. Mit „ppm“ wird der Kohlenmonoxid-Anteil in der Luft angegeben. Die Abkürzung steht für den englischen Ausdruck „parts per million“.

Wie berichtet, hatten Rettungskräfte am Mittwochabend vorsichtshalber 30 Lehrer und Schüler evakuiert, die sich zu der Zeit noch auf dem Schulgelände befunden hatten. Wenig später hatte Einsatzleiter Eric Lambertz auf GA-Anfrage mitgeteilt, es habe zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr bestanden.

Laut Klotz haben städtische Mitarbeiter vor Ort in Absprache mit dem Hausmeister der Schule den Gasanschluss gesperrt, da das Gas nur für die schulischen Bunsenbrenner im Chemie- und Physikunterricht benötigt werde. An diesem Freitag werde die Gewindeabdichtung erneuert. „Die beauftragte Fachfirma wird eine anschließende Dichtheitsprüfung vornehmen, um das Risiko eines künftigen – wenn auch nur geringfügigen – Gasaustritts auszuschließen“, so Klotz.