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Bonn: Gerichte nehmen Arbeit nach Notbetrieb wegen Corona wieder auf

Notbetrieb wegen Corona : Bonner Gerichte nehmen Arbeit wieder auf

Die Gerichte bewegen sich langsam wieder in Richtung Normalität. In den vergangenen Wochen liefen sie wegen der Corona-Krise nur im Notbetrieb.

Zwar musste auch in Zeiten von Corona kein Angeklagter befürchten, mehr Zeit als erlaubt in Untersuchungshaft zu verbringen. Dennoch war auch an den Bonner Gerichten, wie überall im Land, in den vergangenen Wochen ein Notbetrieb eingerichtet worden. „Im Einklang mit den vorsichtigen Lockerungen des öffentlichen Lebens in anderen Bereichen bewegen sich auch die Gerichte des Oberlandesgerichtsbezirks Köln schrittweise in Richtung neue Normalität“, heißt es nun in einer Pressemeldung des Oberlandesgerichts Köln, in dessen Zuständigkeitsbereich auch das Bonner Amts- und Landgericht liegen.

Mit „Augenmaß“ soll der Betrieb nun wieder hochgefahren werden, über den Eilbetrieb hinaus werden die Gerichtsverhandlungen schrittweise wieder aufgenommen. Dabei soll in den Sälen insbesondere für ausreichenden Abstand zwischen den Beteiligten gesorgt werden. Auch sollen Termine entzerrt und dazu die Öffnungszeiten teilweise verlängert werden. Das kann bedeuten, dass demnächst auch in den Abendstunden oder an Samstagen verhandelt wird. Zum Beispiel in Nachlasssachen oder bei Kirchenaustritten sollten die Betroffenen aber nach wie vor Termine vorab telefonisch oder per Mail vereinbaren. Zuschauer bei öffentlichen Gerichtsverhandlungen dürfen die Gerichtsgebäude weiter uneingeschränkt betreten. Zum Tragen einer Atemschutzmaske wird geraten.