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Bonn: Impfquote an Kliniken - wie viele Ärzte und Pfleger sind geimpft?

Impfquote steigt : So laufen die Impfungen von Ärzten und Pflegern in Bonn

Die großen Bonner Krankenhäuser sehen den Impfprozess bei ihrem Personal auf einem durchweg guten Weg. Die Uniklinik will Ende nächster Woche nahezu alle Ärzte und Pfleger geimpft haben. Einfluss auf den Impfstoff haben die Häuser nicht.

Die großen Bonner Krankenhäuser sehen sich bei der Impfung ihres Personals gegen das Corona-Virus auf einem guten Weg: Eine nahezu vollständige Impfung von Ärzten und Pflegern werde in Kürze erreicht sein, so die einhellige Prognose.

Die Impfungen verliefen sehr effektiv und reibungslos, meldet etwa das Universitätsklinikum Bonn (UKB). Regelmäßig und häufig kurzfristig müsse auf die akuten Vorgaben betreffend Art und Menge des Impfstoffs akut reagiert werden, was unter Ägide des Betriebsärztlichen Dienstes unter Leitung von Tanja Menting und der Klinikapotheke unter Leitung von Ingo Schulze gut gelinge, teilt Wolfgang Holzgreve, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender, mit. Er gehe davon aus, dass Ende nächster Woche nahezu alle am UKB tätigen Ärzte und Pflegekräfte geimpft sein werden.

Auch am Helios-Klinikum, dem Malteserkrankenhaus in Duisdorf, schreite der Impfprozess voran, wie eine Sprecherin auf Anfrage mitteilt: Aktuell liege die Impfbereitschaft der Kollegen bei rund 70 Prozent. „Wir gehen davon aus, dass sich die Impfbereitschaft über die Zeit noch weiter erhöht, wenn noch mehr Erfahrungen mit dem Impfstoff vorliegen und greifen“, so die Sprecherin. Die Impfungen seien vorab mit entsprechenden Informationen flankiert worden.

Sichtbare Fortschritte meldet ebenfalls das Gemeinschaftskrankenhaus Bonn: Bis zum kommenden Donnerstag würden weitere 200 Erstimpfungen durchgeführt. „Dann haben wir 850 Impfwillige von 1100 Mitarbeitenden geimpft, davon haben bereits 650 die zweite Impfung“, so eine Sprecherin.

Einen Einfluss auf den zu verwendenden Impfstoff haben die Krankenhäuser nicht, die Verteilung obliegt den Bundesländern. Zum Einsatz kamen oder kommen Impfstoffe der Unternehmen Moderna, Biontech/Pfizer und AstraZeneca für Menschen unter 65 Jahren. Das UKB teilt dazu mit, man halte alle zugelassenen Impfstoffe für gut und setze sich nachdrücklich für deren rasche Verbreitung ein.