Prozess in Bonn 41-Jähriger forderte Schutzgeld von einem Kioskverkäufer

Bonn · Ein Mann aus Tannenbusch hat Menschen bedroht und in eine Hotelkasse gegriffen. Vor Gericht stand er außerdem wegen weiterer Diebstähle. Die Strafe blieb hinter der Forderung der Staatsanwaltschaft zurück.

 Der Angeklagte brauchte offenbar Geld, um Drogen zu kaufen.

Der Angeklagte brauchte offenbar Geld, um Drogen zu kaufen.

Foto: dpa/Paul Zinken

Ein 41-jähriger Mann aus Tannenbusch ist am Freitagmittag zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und vier Monaten verurteilt worden. Die Richter der 11. Großen Strafkammer unter dem Vorsitz von Isabel Köhne befanden den früheren Imbissbudenbetreiber der räuberischen Erpressung, der Beleidigung sowie diverser Diebstahlsdelikte für schuldig. Das Gericht blieb damit recht deutlich unter dem Antrag der Staatsanwaltschaft. Der Anklagevertreter hatte für den geständigen Täter eine Freiheitsstrafe von drei Jahren und zwei Monaten gefordert.