Verwaltung legt Bericht vor Bonn wird Ziele des Radentscheids nicht rechtzeitig umsetzen

Bonn · Mehr Radwege, mehr Abstellmöglichkeiten – das sind Forderungen des Bürgerbegehrens Radentscheid in Bonn. Bis 2026 sollten sie umgesetzt sein, aber das wird laut Stadt nicht klappen. Das sind die wichtigsten Fragen und Antworten zum aktuellen Stand des Projektes.

 Ein Radfahrer fährt die Clemens-August-Straße in Poppelsdorf entlang.

Ein Radfahrer fährt die Clemens-August-Straße in Poppelsdorf entlang.

Foto: Benjamin Westhoff

Die Stadt wird die Ziele des Radentscheides nicht bis 2026 umsetzen, so wie es vorgesehen war. Das sagte Stadtbaurat Helmut Wiesner am Mittwochabend, als die Stadt der Öffentlichkeit im Haus der Bildung einen aktuellen Bericht zum Stand des Projektes präsentierte. Das Bürgerbegehren Radentscheid fordert Verbesserungen für Radfahrer und Fußgänger. Der Rat hatte es 2021 beschlossen. Angelegt war das Projekt auf fünf Jahre, es sollte also bis 2026 abgeschlossen sein. Am Mittwoch informierte die Stadt darüber, was sie 2023 und 2024 umgesetzt hat. Das sind die wichtigsten Fragen und Antworten.