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Bonn: Ruhestörung und Verstöße gegen Corona-Regeln - Frankenbad und Altstadt

Einsätze am Wochenende : Stadt erteilt Platzverweise in der Altstadt und am Frankenbad

Weniger Einsätze als an den Wochenenden zuvor, aber doch einiges zu tun hatten der Ordnungsdienst der Stadt Bonn und die Polizei an diesem Wochenende. Vor allem am Frankenbad und in der Altstadt stellten sie zahlreiche Verstöße fest.

Der Stadtordnungsdienst und die Polizei haben am Wochenende aufgrund von Ruhestörungen sowie Verstößen gegen die Corona-Regeln 44 Anzeigen aufgenommen und insgesamt 20 Platzverweise ausgesprochen. Viel zu tun hatten die Einsatzkräfte vor allem in der Samstagnacht, wie die Stadt am Sonntag mitteilte. Anwohner hatten sich bei der Leitstelle über die Lage in der Altstadt und am Frankenbadvorplatz beschwert.

Am Frankenbad hielten sich der Mitteilung zufolge rund 50 bis 60 Personen auf, die wegen unerlaubter nächtlicher Ruhestörung und zum Teil wegen zu geringer Abstände zueinander auffielen. Ordnungsdienst und Polizei rückten zudem in die Maxstraße und die Breite Straße in der Altstadt aus. Dort hielten sich gegen 0.30 Uhr noch rund 70 bis 80 Personen vor Gaststätten auf, obwohl diese bereits geschlossen hatten. Später verlagerte sich das Geschehen der Stadt zufolge in das Umfeld des Kiosks an der Ecke der beiden Straßen. An dem Kiosk in der Bonner Altstadt hatte es zuletzt immer wieder Ansammlungen von Menschen gegeben. Bis zu 150 Personen trafen die Einsatzkräfte dort an, „sehr laut“ und „teilweise zu eng beieinander“ seien sie gewesen, teilt die Stadt mit. Die Bilanz des Einsatzes am Frankenbad und in der Altstadt: 34 Anzeigen und zehn Platzverweise. Ruhig blieb es hingegen am Samstagabend im Bereich Poppelsdorfer Allee und Poppelsdorfer Platz. Dort hat der Ordnungsdienst nur vereinzelt Menschen angetroffen.

Weitgehend leer war die Stadt am Freitagabend. Beliebte Treffpunkte wie die Poppelsdorfer Allee, der Bereich am Poppelsdorfer Schloss und der Frankenbadvorplatz waren ebenso wie das Rheinufer kaum besucht, heißt es von der Stadt. Und dennoch wurde der Stadtordnungsdienst zu 13 Ruhestörungen gerufen, nahm 20 Anzeigen auf und erteilte zehn Platzverweise gegen Personen, die zu laut waren. Verstöße gegen die Corona-Regeln habe es Freitagabend nicht gegeben.

Trotzdem habe es an den beiden Tagen weniger Einsätze als an den Wochenenden zuvor gegeben, teilt die Stadt mit. Ein Grund könne das vor allem am Freitag wechselhafte Wetter mit teils heftigen Regenschauern gewesen sein. Die Stadt Bonn appelliert weiter an alle Bürgerinnen und Bürger, trotz Lockerungen die Abstandsregeln und Kontaktbeschränkungen einzuhalten und ab 22 Uhr entsprechend der Nachtruhe leise zu sein. Bei Verstößen drohen Bußgelder

(ga)