Verkehr am Endenicher Ei in Bonn Wie Unternehmen unter den Sperrungen leiden

Bonn · Frühaufstehen, lang im Stau stehen oder verärgerte Kunden beruhigen: Die Sperrungen am Endenicher Ei in Bonn bedeuten für einige Angestellte örtlicher Betriebe Stress – gerade für Pflegedienste und Speditionen.

Am Mittwoch standen auf der Viktoriabrücke in Bonn auch Last- und Lieferwagen im Stau.

Am Mittwoch standen auf der Viktoriabrücke in Bonn auch Last- und Lieferwagen im Stau.

Foto: Benjamin Westhoff

Der Montag war die verregnete Hölle für diejenigen, die sich mit Autos, Lastwagen oder Transportern über die Bonner Straßen quälten. Die Sperrung der A565 zwischen dem Kreuz Bonn-Nord und der Anschlussstelle Bonn-Poppelsdorf und die Vollsperrung der B56 am Endenicher Ei prallten an diesem Tag aufeinander. Seit Dienstagabend ist die Fahrt über das „Ei“ einspurig wieder in beide Fahrtrichtungen möglich, was nach den Staukarten entlastend wirkt. Dennoch bleibt es voller als üblich auf den Straßen, und die Auswirkungen des Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr am Donnerstag und Freitag sind nicht absehbar. Was bedeutet das für lokale Betriebe, die Autofahren müssen?