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Bonn und Köln: E-Scooter-Anbieter Lime pausiert seinen Dienst

Wegen des Coronavirus : E-Scooter-Anbieter Lime pausiert seinen Dienst

Der E-Scooter-Anbieter Lime pausiert in Zeiten des Coronavirus seinen Dienst. Davon sind sowohl die E-Scooter in Bonn, als auch in Köln betroffen. Die Hintergründe.

Derzeit sind die E-Scooter des Anbieters Lime in Bonn nicht verfügbar. Es werden keine freien E-Scooter mehr angezeigt. Auf Anfrage des General-Anzeigers am Mittwoch teilte der Anbieter mit, dass der Dienst aufgrund des Coronavirus zurzeit pausiert. „Wir haben uns aufgrund der aktuellen Situation dazu entschlossen, unseren Service vorübergehend zu pausieren“, schreibt Florian Anders, Sprecher des Unternehmens.

Das Unternehmen teilte mit, dass auch die Anbieter und die Städte „vor noch nie dagewesene Herausforderungen gestellt werden“. „Um den Menschen zu helfen, in Sicherheit zu bleiben“, sei der Dienst nun vorübergehend eingestellt worden. Damit seien nicht nur die Kunden, sondern auch die Mitarbeiter von Lime gemeint.

Bis zum Ende der Woche sollen alle Lime-E-Scooter eingesammelt werden. Um eine Nutzung bis dato zu verhindern, sind sie abgeschaltet worden.

Auf der Webseite des Unternehmens wurde eine Liste mit 41 Ländern und US-Bundesstaaten veröffentlicht, in denen der Service pausiert wurde.

Maßnahmen des Anbieters „Tier Mobility“

Der zweite Anbieter in Bonn, die Firma „Tier Mobility“, veröffentlichte am 16. März ein Statement auf ihrer Facebook-Seite. Dort heißt es, dass derzeit die Situation auf den Märkten beobachtet werde und dementsprechend Entscheidungen getroffen werden sollen, um sicher zu gehen, dass die Sicherheit der Kunden gewährleistet ist und gleichzeitig eine sichere Beförderung in diesen „schweren Zeiten“ möglich sei.