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Bonn: Volle Autobahnen zum Start der Herbstferien - A3, A565, A59

Lange Staus : Ferienstart und Unfälle sorgen für volle Autobahnen rund um Bonn

Der Start der Herbstferien sowie der Berufsverkehr sorgt am Freitagnachmittag für volle Autobahnen rund um Bonn. Für einen zusätzlichen Stau sorgt ein Unfall auf der A565. Auch am Flughafen Köln/Bonn wird es voll.

Bereits am Freitagnachmittag haben sich auf zahlreichen Autobahnen rund um Bonn und in der Region lange Staus gebildet. Unter anderem auf der A1, der A3 und der A43 staute sich der Verkehr an verschiedenen Abschnitten über mehrere Kilometer. Ähnlich geht es den Autofahrern auf der A565 in Richtung Meckenheim. Im Bereich der Nordbrücke kam es nach Nachmittag zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Sprintern. Die Polizei sicherte die Unfallstelle ab. Der Stau ging bereits bis auf die A59 zurück. Eine Übersicht über die Verkehrslage finden Sie hier.

Die Verkehrsleitzentrale NRW und der ADAC rechneten für das erste Ferienwochenende vor allem auf den viel befahrenen Strecken rund um Köln und im Ruhrgebiet mit Verzögerungen - auch wegen vieler Baustellen und andauernder Sperrungen durch Hochwasserschäden. Zudem kommt es erneut zu Behinderungen auf der A3.

Wer in den Herbstferien hingegen in den Urlaub fliegt, sollte an den Flughäfen reichlich Zeit einplanen. Vor allem zu Spitzenzeiten - etwa am frühen Morgen - könne es beim Check-In und an den Sicherheitskontrollen zu längeren Wartezeiten kommen, teilten die beiden größten NRW-Flughäfen Düsseldorf und Köln/Bonn mit. Am Freitag gab es an den beiden Airports nach deren Angaben noch keine Probleme. „Bisher läuft alles normal, es ist ein guter Start in die Ferien“, sagte ein Sprecher des Flughafens Köln/Bonn.

Am Düsseldorfer Flughafen hatte es bereits an vergangenen Wochenenden wegen Personalmangels teils lange Warteschlangen bei den Sicherheitskontrollen gegeben. Mitarbeiter des Dienstleisters, der im Auftrag der Bundespolizei für die Kontrollen zuständig ist, hatten erst kürzlich für bessere Arbeitsbedingungen demonstriert. Nach Angaben der Gewerkschaft Verdi gibt es wegen des Personalmangels eine extreme Arbeitsbelastung und einen hohen Krankenstand.

In den Herbstferien wolle das Unternehmen nun externe Kräfte einsetzen und Mitarbeitern Prämien als Anreiz zahlen, sagte ein Verdi-Sprecher. „Deshalb hoffen wir, dass es in den Ferien keine allzu langen Warteschlangen geben wird.“ Das grundsätzliche Personalproblem werde durch diese Maßnahmen jedoch nicht gelöst.

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(dpa/ga)