Verankert im Bonn-Vertrag Wird die Ermekeilkaserne doch noch zum Wohnquartier?

Südstadt · Die Pläne für Wohnungsbau auf dem Gelände der Ermekeilkaserne ruhen schon lange. Im Eckpunktepapier zum Bonn-Vertrag steht das Areal in der Südstadt nun als Beispiel für eine Stärkung des Wohnungsmarktes durch „gemeinsame Entwicklung“. Was bedeutet das?

 Das Gelände der Ermekeilkaserne aus der Luft: Der massive Backsteinbau entlang der Ermekeilstraße sowie das Stabsgebäude an der Ecke zur Argelanderstraße stehen unter Denkmalschutz.

Das Gelände der Ermekeilkaserne aus der Luft: Der massive Backsteinbau entlang der Ermekeilstraße sowie das Stabsgebäude an der Ecke zur Argelanderstraße stehen unter Denkmalschutz.

Foto: Benjamin Westhoff

Wohnungen auf dem Gelände der ehemaligen Ermekeilkaserne: Das ist schon lang der Wunsch von Stadt und Politik, eine Bürgerwerkstatt sammelte für ein gemischtes Quartier bereits 2015 Ideen. Mit der Flüchtlingskrise wurden die Pläne der Stadt, dem Bund das Areal im Herzen der Südstadt abzukaufen, auf Eis gelegt. Jetzt lässt ein Satz im Eckpunktepapier zum geplanten Bonn-Vertrag aufhorchen, das die Bundesregierung mit Vertretern der Region sowie der Länder NRW und Rheinland-Pfalz verabschiedet hat. Darin steht, dass sich der Bund durch Flächenverkäufe oder gemeinsame Entwicklungen für die Stärkung des regionalen Wohnungsmarktes engagiert, und weiter: „Beispielgebend könnte hier eine gemeinsame Entwicklung des Areals der ehemaligen Ermekeilkaserne im innerstädtischen Bereich der Bundesstadt Bonn vorgesehen werden.“ Was bedeutet das?