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Bonner FDP will Viktoriabrücke nach Guido Westerwelle benennen

Bauwerk soll Namen von Politiker erhalten : Diesen Namen will die Bonner FDP der Viktoriabrücke geben

Die Bonner FDP will die Viktoriabrücke umbenennen und hofft dabei auf die Unterstützung der anderen Fraktionen. Der Vorschlag soll am 25. August in der Sitzung der Bezirksvertretung behandelt werden.

Die Bonner FDP will die Viktoriabrücke umbenennen. Sie soll künftig den Namen des ehemaligen Bonner Bundesministers, Guido Westerwelle, tragen. Ein entsprechender Antrag wird laut Pressemitteilung in der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung am 25. August behandelt.

„Guido Westerwelle war ein Kind der Bonner Altstadt am Fuße der Viktoriabrücke“, erklärt Werner Hümmrich, Oberbürgermeister-Kandidat der Bonner FDP. „Er hat sich sehr um das Macke-Haus verdient gemacht, das nördlich der Viktoriabrücke liegt. Und gewohnt hat er zuletzt unweit der Brücke in der Bornheimer Straße.“

Da die Brücke keine Anlieger hat, seien keine Kosten mit der Umbenennung verbunden, sagt Franziska Müller-Rech, Kreisvorsitzende der FDP Bonn und Landtagsabgeordnete. „Mit diesem Vorschlag belasten wir also weder Bonner Bürgerinnen und Bürger noch die Stadt. Auf der anderen Seite ehren wir das Engagement von Guido Westerwelle für seine geliebte Heimatstadt.“ Westerwelle sei ein Brückenbauer durch und durch gewesen. „Für seine Initiativen holte er stets alle Parteien an einen Tisch, um ein bestmögliches Ergebnis für Bonn zu erzielen. Daher bitten wir alle Fraktionen in der Bonner Bezirksvertretung um Zustimmung zu unserem Vorschlag.“

(ga)