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Waldbrände in Griechenland: Bonner Feuerwehrleute treten Montag die Heimreise an

Waldbrände in Griechenland : Bonner Feuerwehrleute treten Montag die Heimreise an

Mehrere Tage haben Feuerwehrleute aus Bonn und der Region in Griechenland geholfen, die Waldbrände zu bekämpfen. Am Montag treten sie nun die Heimreise an.

 Für die 57 Einsatzkräfte aus der Region, die die Waldbrände auf der griechischen Halbinsel Peloponnes bekämpfen, geht es an diesem Montag zurück: Mit der Fähre zunächst nach Italien und schließlich über einen Stopp bei der Feuerwehr Tirol nach Bonn, wo die Ankunft am Mittwoch erwartet wird.

In den vergangenen Tagen wechselten sich die Feuerwehrleute in zwei Teams ab, jeder Einsatz dauerte rund zwölf Stunden, wovon vier Stunden wegen des unwegsamen Geländes für Planung und Anfahrt notwendig sind. „Nach dem Eintreffen arbeiten die Kräfte in der Regel nahezu autark“, so ein Feuerwehrsprecher. In den ersten beiden Tagen waren die eingesetzten Einheiten neben Löscharbeiten besonders bei der Wasserversorgung gefragt. Mit den Tanklöschfahrzeugen wurde Löschwasser zu abgelegenen Einsatzstellen gebracht, um überhaupt das Arbeiten zu ermöglichen. An einem zentralen Dorfplatz wurde ein mobiles Becken errichtet und immer wieder aufgefüllt, an dem die Feuerwehrautos auftanken konnten. „Zunächst beäugten die lokalen Einsatzkräfte die Füllstelle der deutschen Einheiten kritisch. Später waren aber auch sie davon überzeugt.“

Rund um die Ortschaft Katho Spatharis, in der die Helfer aus Bonn, Königswinter und Leverkusen tätig waren, hatte sich die Lage seit Freitag entspannt. Viele Feuer sind unter Kontrolle. Seitdem stehen Nachlöscharbeiten an, bei denen Glutnester gefunden werden müssen. „Dies ist enorm wichtig, um zu verhindern, dass bei auffrischendem Wind das Feuer wieder aufflammt.“