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Überraschung vor der Leinwand: Bonner macht seiner Freundin einen Antrag im Autokino

Überraschung vor der Leinwand : Bonner macht seiner Freundin einen Antrag im Autokino

Der Bonner Diego Wollenschein hat seine Freundin Samia El-kali am Samstag mit einem Heiratsantrag im Autokino in Dottendorf überrascht. Das Paar lernte sich in einer Kneipe in Pennenfeld kennen.

Richtig romantisch wurde es am Samstagabend im Dottendorfer Autokino. Diego Wollenschein (33) machte seiner Herzdame Samia El-kali (22) auf der Bühne einen Antrag. Auch Familie und Freunde gratulierten vor Ort.

El-kali war zuvor nichts ahnend mit ihren Freunden in das Autokino gefahren. Unter einem Vorwand wurde Wollenschein dann hinter die Bühne geholt. Eine persönliche Videobotschaft mit Bildern des Paares flimmerte kurz vor Filmbeginn über die große Leinwand. Währenddessen fanden sich im Hintergrund Familie und Freunde ein. Als das Video endete, erschien Wollenschein auf der Bühne. Während die sichtlich überraschte Frau die Stufen zu ihm aufstieg, versammelten sich die Liebsten um die Bühne. Wollenschein ging vor El-kali auf die Knie und hielt um ihre Hand an. Sie sagte sofort „Ja“, und es regnete Rosenblätter. „Ich bin überall am Zittern und total umgehauen, es war richtig schön“, berichtet El-kali. Und Wollenschein ergänzt: „Ich bin sehr erleichtert, dass sie Ja gesagt hat.“

Das erste Mal über den Weg gelaufen sind sich der Kfz-Meister und die angehende Köchin im August 2017, erinnert sich Tobias Truckenbrodt (23). „Diego war mit Freunden in unserer Stammkneipe Hopfenstube in Pennenfeld.“ Zu diesem Zeitpunkt habe El-kali dort hinter der Theke ausgeholfen. „Da hat es zwischen den beiden direkt gefunkt und sie haben Nummern ausgetauscht“, erzählt Truckenbrodt. Ein paar Treffen später seien Wollenschein und El-kali am 15. August 2017 zusammengekommen.

Bis heute hat die Beziehung gehalten, auch wegen der richtigen Würzung, wie Cara Junghänel (21) weiß. „Sturkopf trifft auf Temperament – das gleicht sich sehr harmonisch aus“, findet sie. Deshalb habe die Bonnerin auch die Planung des Antrags übernommen, erzählt sie. „Zwei Wochen haben die Vorbereitungen gedauert.“ Nun freut sich Junghänel, dass alles geklappt hat. „Mein Dank geht auch an das Team von Sound and Light und auch an Christopher Braun, die das alles möglich gemacht haben“, sagt sie.