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Brand in Bonner Rheinaue: Polizei identifiziert schwerverletzen Mann

Holzpavillon in Flammen : Polizei identifiziert Schwerverletzten nach Brand in Rheinaue

Nachdem Mitte Juli ein Pavillon im Biergarten der Rheinaue in Brand geraten war, hat die Polizei nun den Schwerverletzten identifiziert. Der 45 Jahre alte Mann soll in dieser Woche zum ersten Mal befragt werden.

Der Schwerverletzte, der nach dem Brand eines Holzpavillons in der Rheinaue gefunden wurde, konnte knapp drei Wochen nach dem Vorfall identifiziert werden. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, handelt es sich bei ihm um einen 45-jährigen Mann ohne festen Wohnsitz.

Seit dem Vorfall am 16. Juli war er nicht ansprechbar. Der 45-Jährige wird weiterhin im Krankenhaus behandelt. Ermittler der Polizei können ihn in dieser Woche nun erstmals vernehmen. „In welchem Zusammenhang der 45-Jährige mit dem Brand steht, ist noch nicht klar“, sagte Polizeisprecher Michael Beyer auf GA-Nachfrage. Dadurch, dass er in direkter Nähe zum Brandort gefunden wurde, sei ein Zusammenhang aber nicht auszuschließen. „Wir ermitteln in alle Richtungen“, sagte Bayer.

Bislang habe die Polizei keine Zeugenhinweise erhalten. Während der Brandbegehung in der Rheinaue haben die Ermittler sämtliche Spuren gesichert. „Einen technischen Defekt können wir noch nicht ausschließen, er steht aber weit unten auf der Liste der möglichen Brandursachen“, sagt Bayer.

In der Nacht zum 16. Juli bemerkten um kurz nach 4 Uhr Anwohner das Feuer. Der Holzpavillon, der als Ausschank im Biergarten am Parkrestaurant Rheinaue genutzt wird, brannte lichterloh. 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr rückten an, um das Feuer zu löschen. Mehr als zwei Stunden war die Feuerwehr damit beschäftigt. Erst einige Zeit später, als die Feuerwehr bereits zur Nachschau vor Ort war, entdeckte ein Restaurant-Mitarbeiter in einem Gebüsch den Mann, der nun erst knapp drei Wochen später identifiziert werden konnte.

Mit seinen schweren Brandverletzungen brachte ein Hubschrauber den 45-Jährigen sofort ins Krankenhaus, in dem er intensivmedizinisch betreut wurde. Da es ihm so schlecht ging, war er bis zuletzt nicht ansprechbar.