Noch einige offene Fragen Schon 400 Anmeldungen beim Cannabis Social Club Bonn

Bonn · Ab dem 1. Juli dürfen sogenannte Anbauvereinigungen Cannabis an ihre Mitglieder herausgeben. Ein Bonner Cannabis Social Club verzeichnet schon viele Anmeldungen, es gibt aber auch noch offene Fragen.

 Eine Hanf-Pflanze. Aus dieser Pflanze lässt sich Cannabis gewinnen.

Eine Hanf-Pflanze. Aus dieser Pflanze lässt sich Cannabis gewinnen.

Foto: dpa/Sebastian Gollnow

Seit dem 1. April ist der Konsum von Cannabis in Deutschland legal. Während der Konsum durch die Reform legalisiert wurde, ist dies beim Erwerb und Anbau nicht der Fall. Dort handelt es sich vielmehr um eine Teillegalisierung. Der Eigenanbau ist nur bis zu einer gewissen Menge erlaubt und der Erwerb wird lediglich in Anbauvereinigungen möglich sein. Die sogenannten Cannabis Social Clubs – ein geläufiger Name für die Anbauvereinigungen – sollen wie Solidarische Landwirtschaften für Cannabis funktionieren. Sie sollen explizit nicht-gewerblich sein. Stattdessen soll in dem Club nur gemeinsam Cannabis angebaut werden. Daher darf das Cannabis auch nur an Mitglieder zum Eigenkonsum ausgegeben werden. Faktisch zahlen die Mitglieder trotzdem für das Cannabis – und zwar über den Mitgliedsbeitrag.