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Corona-Pandemie: Stadt Bonn verzichtet auf Elternbeiträge für den Juli

Tagespflege, Kita und OGS : Bonner Eltern müssen für den Juli nur die Hälfte des Kita-Beitrags zahlen

Die Stadt Bonn reduziert die Juli-Beiträge für die Kinderbetreuung in Tagespflegestellen, Kindertagesstätten und Offenen Ganztagsgrundschulen. Die Oberbürgermeisterin bittet die Eltern aber um Geduld.

Die Stadt Bonn verzichtet für den Monat Juli auf die Hälfte der Elternbeiträge für den Besuch von öffentlich geförderten Tagespflegestellen, Kindertagesstätten und Offenen Ganztagsgrundschulen (OGS). Das gab die Verwaltung am Dienstag bekannt. Damit fallen in diesem Jahr insgesamt dreieinhalb Monatsbeiträge weg – Januar, Mai, Juni und nun 50 Prozent im Juli. „Das ist ein wichtiges Signal der Unterstützung für die Familien, die durch die Einschränkungen während der Corona-Pandemie besonders betroffen waren“, so Oberbürgermeisterin Katja Dörner.

Von der Befreiung profitieren laut Stadt die Eltern von rund 20.000 Kindern, die im Bereich des Jugendamtes eine Kita, Kindertagespflegestelle oder OGS besuchen. Die finanziellen Folgen belaufen sich für die Bundesstadt auf Mindereinnahmen von circa einer Million Euro für den Monat Juli. Das Land NRW übernimmt jeweils 50 Prozent der Einnahmeausfälle.

Dörner bittet die Eltern allerdings um Geduld, da die Erstattung der Hälfte des Juli-Beitrages „etwas Zeit“ in Anspruch nehmen werde. Die Stadtverwaltung plant, im August sukzessive mit der Teilerstattung der bereits gezahlten bzw. eingezogenen Beiträge zu beginnen. Voraussichtlich wird dies bis in den September hinein andauern.