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Coronavirus Bonn: 40 Bewohner in Bonner Flüchtlingsunterkunft infiziert

Corona-Ausbruch in Bonn : 40 Bewohner in Flüchtlingsunterkunft mit Corona infiziert

Erneut sind in einer Flüchtlingsunterkunft in Bonn zahlreiche Bewohner positiv auf Sars CoV 2 getestet worden. Betroffen ist die Zentrale Unterbringungseinrichtung des Landes NRW in Muffendorf.

40 Bewohner der Zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE) des Landes NRW in Bonn sind positiv auf das Coronavirus Sars CoV 2 getestet worden. Im Rahmen der Volltestung fiel auch bei 25 Mitarbeitern das Ergebnis positiv aus. Das teilte die Bezirksregierung Köln am Dienstagnachmittag mit. Die Flüchtlingsunterkunft in Muffendorf steht der Bezirksregierung zufolge seitdem unter Quarantäne.

Die Bezirksregierung befindet sich in enger Abstimmung mit der Stadt Bonn und dem zuständigen Gesundheitsamt, so Dennis Heidel von der Pressestelle in Köln. Zwischenzeitlich seien alle erforderlichen Schutzmaßnahmen getroffen worden, um ein weiteres Infektionsrisiko möglichst auszuschließen.

Wie in anderen vergleichbaren Fällen seien alle Betroffenen isoliert, deren Kontaktpersonen identifiziert und getestet worden. Die 13 positiv getesteten Mitarbeiter des Betreuungsdienstes (Deutsches Rotes Kreuz) und die zwölf positiv getesteten Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes wurden umgehend freigestellt und befinden sich in häuslicher Quarantäne.

In der Unterkunft, die im Auftrag der Bezirksregierung durch das Deutsche Rote Kreuz betreut wird, stehen 480 Plätze zur Verfügung. Derzeit sind 172 Personen dort untergebracht.

Zuletzt waren im November nach einem Massentest in der Bonner Erstaufnahmeeinrichtung (EAE) des Landes NRW in der Ermekeilkaserne in der Bonner Südstadt bei 22 Bewohnern eine Corona-Infektion festgestellt worden.