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Abstimmungsunterlagen "Kurfürstenbad bleibt!": Die Briefumschläge passen nicht

Abstimmungsunterlagen "Kurfürstenbad bleibt!" : Die Briefumschläge passen nicht

Eine Viertel Million Bonner erhalten noch bis Ende März ihre Abstimmungsunterlagen. Leider passt der grüne Stimmzettelumschlag nicht so richtig in den gelben Rücksendeumschlag.

Kein Scherz: Die Briefumschläge passen nicht. Jeder der 247.400 Bonner Bürger, der die Unterlagen zur Abstimmung "Kurfürstenbad bleibt!" bekommen hat und das Feld "Ja" oder "Nein" ankreuzt, kommt etwas ins Grübeln, nachdem er den Stimmzettel in den grünen Umschlag gesteckt hat.

Dieser muss nämlich dann auch noch in den gelben Rückantwort-Umschlag. Doch das passt nicht, weil der grüne Umschlag höher ist als der gelbe. Und damit beginnt die Frickelei, wenn man es so machen will, wie auf der städtischen Merkblatt-Anleitung gezeigt wird.

"Man darf den Umschlag auch knicken", klärte eine städtische Sprecherin am Montag auf GA-Nachfrage auf. Wir klären an dieser Stelle auch auf: Man muss den Umschlag sogar knicken. Sonst passt das nämlich nicht. Aber was soll's. Eine andere Frage ist nämlich gravierender: Der Wahlberechtigte muss den Abstimmungsschein nicht nur unterschreiben, sondern auch sein Geburtsdatum darauf eintragen.

Doch dieses Feld ist im oberen Teil des Schreibens fast schon versteckt aufgedruckt. Auch hier keine Panik: Wer vergisst, den Tag seiner Geburt einzutragen, dessen Stimme ist trotzdem gültig, versichert die Stadt. Hauptsache, der Abstimmungsschein ist unterschrieben.