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Spielgerät im Grünzug: Dransdorfer Holzkühe sind in desolatem Zustand

Spielgerät im Grünzug : Dransdorfer Holzkühe sind in desolatem Zustand

Die Holzkühe im Dransdorfer Grünzug nahe der Andreas-Schönmüller-Sportanlage sind in keinem guten Zustand. Seit 2011 steht die aktuelle "Herde", bestehend aus fünf Holzkühen, in dem Park. Eine Neuanschaffung würde mehrere Tausend Euro kosten.

Die Farbe blättert ab, die Hörner und Ohren fehlen, das Holz ist beschädigt - die Holzkühe im Dransdorfer Grünzug nahe der Andreas-Schönmüller-Sportanlage sind in keinem guten Zustand. Seit 2011 steht die aktuelle "Herde", bestehend aus fünf Holzkühen, in dem Park. Vor allem den Kindern dienen sie als Spielgeräte, das sie durchaus beliebt sind, ist an der Abnutzung deutlich zu erkennen.

Die 21 Hektar große Fläche zwischen Grootestraße und Roisdorfer Weg wurde im September 2003 den Bürgern zur Nutzung übergeben. Die Kühe waren schon damals ein markanter Blickpunkt - die ersten Kühe von damals wurden 2011 für 7300 Euro durch fünf neue Kühe ersetzt.

Die SPD möchte nun, dass die Kühe schnellstmöglich repariert werden, da die Kühe teilweise als Spielgeräte nicht mehr nutzbar seien. In ihrem Antrag fragt die SPD-Fraktion deshalb, inwieweit es möglich ist, dass Mittel aus dem sogenannten Feuerwehrtopf der Bezirksvertretung zur Verfügung stehen. Die Verwaltung stellt dabei in einer Stellungnahme fest: "Die Prüfung hat ergeben, dass die Holzkühe optisch nicht mehr schön aussehen, aber den sicherheitstechnischen Anforderungen entsprechen." Es würde darüber hinaus keine Möglichkeit geben, dass Einzelteile wie Ohren oder Hörner nachbestellt werden können. Daher müssten die Kühe komplett ausgetauscht werden. Inklusive Einbau würde dies dann pro Kuh 3000 Euro kosten - so würden fünf neue Kühe 15.000 Euro kosten. "Mittel aus dem investiven Teil des Feuerwehrtopfes zur Ersatzbeschaffung der fünf Holzkühe stehen nicht zur Verfügung, zumal bereits Gelder aus dem Feuerwehrtopf für die Sanierung der Friedhofsmauer Alter Friedhof eingeplant sind", heißt es aus der Verwaltung.

Stephan Eickschen von der SPD kann dies nicht verstehen. "Wie kann es sein, dass die Anschaffung 2011 7300 Euro gekostet hat und nun gleich 15.000 Euro? Eine Erklärung ist die Verwaltung bislang schuldig geblieben", so Eickschen. Das Thema soll am Dienstag in der Bezirksvertretung Bonn diskutiert werden.