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Amtsgericht Bonn: Eine Richterband begrüßt neue Chefin Birgit Niepmann musikalisch

Amtsgericht Bonn : Eine Richterband begrüßt neue Chefin Birgit Niepmann musikalisch

Amtsgerichtsdirektorin Birgit Niepmann wurde am Montag mit einem Festakt in ihr neues Amt eingeführt. Dass die Bonner Justiz auch weiß, wie man sparen kann, zeigte sie am Montag bei der feierlichen Einführung der neuen Direktorin des Amtsgerichts, Birgit Niepmann: Eine Band, die ausschließlich aus Richterinnen und Richtern bestand, begrüßte die neue Chefin musikalisch talentiert - und natürlich kostenfrei.

Viele aus der Justizfamilie des Landgerichtsbezirks Bonn, Vertreter aus Politik und Wirtschaft, sowie Repräsentanten von in Bonn ansässigen Bundesbehörden waren der Einladung von Landgerichtspräsidentin Margarete Gräfin von Schwerin gefolgt, um Birgit Niepmann willkommen zu heißen. Und um sich von deren Vorgängerin Lydia Niewerth offiziell zu verabschieden.

Gräfin von Schwerin würdigte die Verdienste Niewerths und wünschte ihr viel Glück für ihre "dienstpflichtfreie Zeit". bevor sie die neue Kollegin Niepmann herzlich begrüßte und die 58-Jährige als eine herausragende Kennerin des Familienrechts vorstellte, die in den vergangenen sechs Jahren das Amtsgericht Siegburg erfolgreich geleitet habe. "Für das Amtsgericht Bonn wird sich die neue Direktorin als eine erstklassige Wahl unter Beweis stellen", stellte Gräfin von Schwerin fest.

Ihren guten Wünschen schlossen sich in Grußworten auch Bonns Bürgermeisterin Angelica Maria Kappel, der Bonner Anwaltsvereinsvorsitzende, Ralf Schweigerer, der Sprecher der Notare, Peter Baumann, die Vorsitzende des Richterrats, Nuriye Alkonavi, und der Vorsitzende des Personalrats, Rolf Beckers, an.

Richterin Niepmann bedankte sich bei allen Gästen und versprach den neuen Kollegen: "Ich werde Ihre Anliegen immer ernst nehmen, wenn ich auch sicherlich mal Entscheidungen treffen muss, die nicht auf Zustimmung stoßen." Für sie sei die neue Aufgabe etwas Besonderes: "Sie führt mich dahin zurück, wo alles begann," In Bonn habe sie studiert, Bonn, so sagt die in Alfter lebende gebürtige Wuppertalerin, sei ihr zur zweiten Heimat geworden.