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Kommunalwahl 2020: Elmar Conrads-Hassel (FDP) will mehr Gastronomie an der Rheinpromenade

Kommunalwahl 2020 : Elmar Conrads-Hassel (FDP) will mehr Gastronomie an der Rheinpromenade

Elmar Conrads-Hassel, Spitzenkandidat der FDP, im Stadtbezirk, hat eine Vision für 2025: Bonn soll dann eine saubere und gepflegte Stadt sein.

■ Der Kandidat

Elmar Conrads-Hassel wurde vor 65 Jahren in Bonn geboren, ist hier aufgewachsen und hat an der Bonner Universität Jura studiert. Nach dem 2. Staatsexamen war er 15 Jahre lang für deutsche Industrie- und Handelskammern tätig, im Ausland in Südkorea, Südafrika und drei Jahre in Irland. Seit 2000 lebt er wieder in Bonn und ist als Rechtsanwalt für Zivilrecht mit den Schwerpunkten Stiftungs-, Vereins- und Erbrecht selbstständig tätig. Über sein jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement in gemeinnützigen Initiativen und Organisationen sei er Anfang 2000 in die FDP eingetreten. Seit 2004 ist er als Sachkundiger Bürger im Kulturausschuss vertreten, seit 2009 gehört er der Bezirksvertretung Bonn an. Der Liberale ist verheiratet und hat einen Sohn.

■ Auf welchen Erfolg würden Sie in fünf Jahren gerne zurückblicken?

Meine Vision für 2025: Bonn ist eine saubere und gepflegte Stadt. Die Fußgängerzone in der Innenstadt ist durch das neu bebaute Viktoriakarree zum Hofgarten hin erweitert worden. Das Viktoriakarree mit seinen Wohnungen, kleinen Geschäften und Restaurants sowie der Bibliothek der Philosophischen Fakultät der Universität belegt, wie attraktiv das Leben in der Bonner Innenstadt ist.

Das angrenzende Rheinufer und die mit gastronomischen und kulturellen Angeboten neu entwickelte Rheinpromenade ist ein neuer Lieblingsort der Bonnerinnen und Bonner. Die Innenstadt ist jederzeit bestens zu Fuß, mit dem Fahrrad, dem Auto oder dem günstigen ÖPNV erreichbar.

■ Welches sind die drei dringlichsten Themen in Bonn in der kommenden Wahlperiode?

Der drohende Verkehrsinfarkt muss mit innovativen, ideologiefreien Lösungen verhindert werden. Dazu können eine Seilbahn auf den Venusberg, Wasserbusse auf dem Rhein, ein kostengünstiger ÖPNV sowie ein für eine Großstadt zeitgemäßes Fahrradverkehrsnetz beitragen. Das Schul-, Freizeit- und Wettkampfschwimmen muss wieder uneingeschränkt möglich sein. Dazu sollte das Römerbad zu einem wettkampftauglichen Hallen- und Freibad erweitert werden. Das ehemalige Frankenbad soll die Nordstadt als Markthalle für Kultur, Handel und Gastronomie aufwerten.

■ Wie wollen Sie den Bezirksthemen in Bonn Gehör verschaffen?

Positive städtische Entwicklungen benötigen Unterstützung und Engagement. Diese Unterstützung möchte ich den für Bonn engagierten Menschen durch meinen politischen Einsatz in der BV Bonn bieten. Damit mich die Bonnerinnen und Bonner mit ihren Anliegen persönlich erreichen können, werde ich – wie bisher – regelmäßige Bürgersprechstunden und -informationen anbieten, Ortsbesichtigungen und Vor-Ort-Gespräche in den verschiedenen Bonner Stadtteilen durchführen und mich regelmäßig mit den Vorständen der Orts- und Festausschüsse sowie den Vertretern anderer gemeinnütziger Vereine und Organisationen treffen.