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August Macke Haus in Bonn: Erzählcafé hat am Sonntag Premiere

August Macke Haus in Bonn : Erzählcafé hat am Sonntag Premiere

Im August Macke Haus, Bornheimer Straße 96, hat an diesem Sonntag um 15.30 Uhr ein Erzählcafé Premiere. Mit Moderatorin Klara Drenker-Nagels sprach Ebba Hagenberg-Miliu.

Sie laden in August Mackes Atelier. Was wird stattfinden?
Klara Drenker-Nagels: Die Kuratorin unserer aktuellen Hans-Thuar-Ausstellung, Martina Padberg, sowie die Autoren, die mitgeforscht und Beiträge für das Begleitbuch verfasst haben, werden über ihre Entdeckungen zur Zeit zwischen den beiden Weltkriegen in Bonn berichten. Und unsere Gäste sind bei einer Tasse Kaffee eingeladen, ihre Erfahrungen und Kenntnisse dazuzugeben oder Fragen zu stellen. Dann wird hoffentlich ein anregendes Gespräch zwischen uns allen entstehen.

Welche Bonner Gäste erwarten Sie denn?
Drenker-Nagels: Wahrscheinlich vor allem unsere älteren Mitbürger. Denn sie haben ja noch den stärksten Bezug zur dieser Zeit. Es würde mich aber nicht wundern, wenn auch jüngere dabei sind, die die Dinge aus ihrer Sicht hinterfragen möchten.

Das heißt, Sie sind auch selbst richtig neugierig?
Drenker-Nagels: Ja. Absolut. Als Leiterin des Macke Hauses mache ich immer wieder die Erfahrung, dass Besucher mir hochinteressante Dinge berichten, die sogar manchmal neue Projekte anstoßen. Ich möchte unseren Besuchern nun die Gelegenheit bieten, sich zu beteiligen. Die einmalige Atmosphäre des Hauses trägt ohnehin zu einem ungezwungenen, lockeren Austausch bei. Darauf freuen wir uns alle, die am Thuar-Projekt beteiligt waren.

Am Sonntag ist Premiere. Soll das Café ein fester Bestandteil im Macke-Haus-Programm sein?
Drenker-Nagels: Wenn es auf gute Resonanz stößt - und davon gehe ich aus - ganz bestimmt.

Zur Person: Klara Drenker-Nagels ist seit 2002 Direktorin des August Macke Hauses. Die promovierte Kunsthistorikerin ist verheiratet und hat zwei Kinder.