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Kreuzfahrtschiff "Anesha": Festgefahrenes Schiff ist wieder fahrtauglich

Kreuzfahrtschiff "Anesha" : Festgefahrenes Schiff ist wieder fahrtauglich

Auf dem Rhein in Bonn nahe des Alten Zolls hat sich am Freitag ein Kreuzfahrtschiff am Anleger der Köln-Düsseldorfer festgefahren. Am Samstag konnte das Schiff wieder fahren.

Das Kreuzfahrtschiff "Anesha" hat sich am Freitagabend an einem Anleger der Köln-Düsseldorfer bei Rheinkilometer 654 festgefahren. Das Schiff hatte offenbar versucht, in Bonn anzulegen und war dabei gegen den Anleger gefahren.

Bei dem Unfall, der sich gegen 20.30 Uhr ereignete, sind laut Norbert Kaufmann von der zuständigen Duisburger Wasserschutzpolizei keinerlei Personen verletzt worden. Für die Schifffahrt auf dem Rhein bestand keine Gefahr. Zum Zeitpunkt des Unfalls fand eine Abendveranstaltung statt, es war laut Polizei "gut besetzt".

Die Wasserschutzpolizei prüfte am Abend, ob das Schiff durch Manövrieren aus seiner Lage befreit werden kann. Kaufmann sagte, dass ein solches Manöver zum Bergen nur tagsüber durchgeführt werden könne. Bei dunklen Witterungsverhältnissen sei es zu gefährlich.

Am Samstag teilte die Wasserschutzpolizei in Duisburg dann mit, dass das Schiff "freigezogen" werden konnte. Dabei half ein anderes Schiff, nachdem das Wasserschifffahrtsamt (WSA) die Freigabe dazu erteilt hatte. An der "Anesha" entstand kein Schaden.

Der Bonner Veranstalter Phoenix Reisen beschreibt die "Anesha" als "Flusskreuzfahrtschiff der Premium-Klasse". Sie ist 135 Meter lang und fasst 180 Passagiere.